Warum sitzen die Haare eigentlich immer nur dann, wenn man genau und genau nur an dem einen Tag nichts vorhat? :D
Das ist echt das Letzte. :D
Da wache ich eines Morgens auf und muss zum Arzt und dann noch einkaufen...
Und ich musste mir die Haare nicht glätten. *__*
Die Haare saßen einfach so :D
Naja...
Und außerdem...
Wenn die Person, die dich liebt, dir sagt, dass du besser irgendwo nicht hingehst, weil er ein schlechtes Gefühl dabei hat, dann tu es. Denn meistens hat er Recht, wenn dein Bauchgefühl aussetzt!
Donnerstag, 31. Mai 2012
Mittwoch, 9. Mai 2012
Wo bleibt die Antwort
Dein Alltag ist eigentlich voll.
Du hast lange Schule, kommst nach Hause - direkt mit der Hausarbeit anfangen und das kochen, was du den ganzen Tag lang im Hinterkopf geplant hast. Dann willst du noch zum Sport, schaffst es irgendwie. Scheiße, es ist schon halb zehn Uhr abends, als du zurück kommst und geduscht hast. Du betrittst dein Zimmer und siehst deine Schultasche, die du nach der Schule völlig frustriert in irgendeine Ecke geworfen hast. Was denkst du dir dabei? Scheiße. Ich hab noch so Einiges zu erledigen. Noch ist der Tag nicht vorbei. Und dann stressen gewisse Personen noch von der Seite: ,,Man, wir hatten schon den ganzen Tag nicht füreinander! Wieso können wir jetzt nicht einfach Zeit miteinander verbringen?"
Du versuchst die Hausaufgaben so schnell wie möglich zu erledigen, dies gilt ebenso für deine Vorbereitungen. Und als wäre das nicht noch genug, kämen da noch die Referate hinzu, die du schön vorbereiten darfst!
Es ist Mitte der Woche und du hast eigentlich schon seit Beginn der Woche die Schnauze voll.
Aber das war's noch nicht. Weil wir ja in der Facebook-Generation sind und viele von uns süchtig danach sind, haben wir nebenbei dieses schöne Tab in unserem Webbrowser offen. Und sofort macht es "BING!", als du ausmachen wolltest: Es ist eine Freundin von dir, die du schon so lange nicht mehr gesehen hast, die dir schreibt.
,,Er will mich zurück, aber erstmal soll er darum kämpfen und mir zeigen, dass...." - Wenn du den Satz schon liest, hast du keine Lust mehr. Aber du willst ja keine schlechte Freundin sein, trotz der fortgeschrittenen Zeit (23 Uhr). Du antwortest ihr noch schnell in der Hoffnung, dass sie bald auch ins Bett gehen würde - das, was du jetzt eigentlich vorhattest. Und schon wieder bekommst du Stress von der anderen Seite: ,,Hallo, wo bleibst du?!"
....
Und so geht das jeden Tag.
Am Freitag denkst du dir "ja, endlich Wochenende!", doch das war's auch noch nicht. Arbeiten bis 22 Uhr, dann feiern gehen - es ist der Geburtstag von einer Person aus deinem engeren Freundeskreis. Und am nächsten Tag heißt es wieder den gesamten Tag arbeiten. Am Abend musst du dich um deine Beziehung kümmern.
Es ist eigentlich schön, wenn man viel zu tun hat und viele Leute um sich herum hat. Doch was ist, wenn all das, was Spaß machen sollte, einfach keinen Spaß macht?
Wenn du lachst, aber im Hinterkopf trotzdem noch traurig bist? Wenn du lachst und dich dabei fragst, warum du überhaupt lachst? Wenn du lachst und weißt, dass dir eigentlich überhaupt nicht danach ist.
Wenn das Letzte, woran du denkst, wenn du zu Bett gehst, deine Ängste vor der Zukunft sind?
Und wenn dich keiner ernst nimmt, wenn dir keiner zuhört und am Ende damit ankommt ,,Oh, du hattest ja doch Recht!" ?
Dann fragt man sich manchmal: "Bin ich es überhaupt wert, dass...."
Und diese Frage hört nicht auf. Erst kommt sie nur alle paar Tage. Dann kommt sie jeden Tag. Und dann geht sie dir gar nicht mehr aus dem Kopf.
Und die, die davon betroffen sind, mögen sich bitte fragen, wie es dazu kam. Wer die Antwort schon weiß, ist einen Schritt weiter. Die Antwort sollte eigentlich auch die Lösung sein, aber was ist, wenn die Antwort gleichzeitig auch das Problem ist, auf das viele weitere Probleme folgen?
Es ist eine lange Kette, die beinahe unendlich erscheint. Und je weiter man nach vorne sieht, desto deutlicher wird der Bogen. Und dann schaut man links und rechts um sich und sieht, dass die Linie um einen herum einen Kreis bildet.
Manche nennen das Teufelskreis, ich nenne das schlichtweg einfach nur "Scheiße."
Und solange man sich innerhalb dieses Kreises befindet, wird auch alles grau sein.
Und die, denen du das anvertraust, stempeln das als einzige Laune ab. Als Langeweile, obwohl man überhaupt gar keine Zeit für Langeweile hat.
Du hast lange Schule, kommst nach Hause - direkt mit der Hausarbeit anfangen und das kochen, was du den ganzen Tag lang im Hinterkopf geplant hast. Dann willst du noch zum Sport, schaffst es irgendwie. Scheiße, es ist schon halb zehn Uhr abends, als du zurück kommst und geduscht hast. Du betrittst dein Zimmer und siehst deine Schultasche, die du nach der Schule völlig frustriert in irgendeine Ecke geworfen hast. Was denkst du dir dabei? Scheiße. Ich hab noch so Einiges zu erledigen. Noch ist der Tag nicht vorbei. Und dann stressen gewisse Personen noch von der Seite: ,,Man, wir hatten schon den ganzen Tag nicht füreinander! Wieso können wir jetzt nicht einfach Zeit miteinander verbringen?"
Du versuchst die Hausaufgaben so schnell wie möglich zu erledigen, dies gilt ebenso für deine Vorbereitungen. Und als wäre das nicht noch genug, kämen da noch die Referate hinzu, die du schön vorbereiten darfst!
Es ist Mitte der Woche und du hast eigentlich schon seit Beginn der Woche die Schnauze voll.
Aber das war's noch nicht. Weil wir ja in der Facebook-Generation sind und viele von uns süchtig danach sind, haben wir nebenbei dieses schöne Tab in unserem Webbrowser offen. Und sofort macht es "BING!", als du ausmachen wolltest: Es ist eine Freundin von dir, die du schon so lange nicht mehr gesehen hast, die dir schreibt.
,,Er will mich zurück, aber erstmal soll er darum kämpfen und mir zeigen, dass...." - Wenn du den Satz schon liest, hast du keine Lust mehr. Aber du willst ja keine schlechte Freundin sein, trotz der fortgeschrittenen Zeit (23 Uhr). Du antwortest ihr noch schnell in der Hoffnung, dass sie bald auch ins Bett gehen würde - das, was du jetzt eigentlich vorhattest. Und schon wieder bekommst du Stress von der anderen Seite: ,,Hallo, wo bleibst du?!"
....
Und so geht das jeden Tag.
Am Freitag denkst du dir "ja, endlich Wochenende!", doch das war's auch noch nicht. Arbeiten bis 22 Uhr, dann feiern gehen - es ist der Geburtstag von einer Person aus deinem engeren Freundeskreis. Und am nächsten Tag heißt es wieder den gesamten Tag arbeiten. Am Abend musst du dich um deine Beziehung kümmern.
Es ist eigentlich schön, wenn man viel zu tun hat und viele Leute um sich herum hat. Doch was ist, wenn all das, was Spaß machen sollte, einfach keinen Spaß macht?
Wenn du lachst, aber im Hinterkopf trotzdem noch traurig bist? Wenn du lachst und dich dabei fragst, warum du überhaupt lachst? Wenn du lachst und weißt, dass dir eigentlich überhaupt nicht danach ist.
Wenn das Letzte, woran du denkst, wenn du zu Bett gehst, deine Ängste vor der Zukunft sind?
Und wenn dich keiner ernst nimmt, wenn dir keiner zuhört und am Ende damit ankommt ,,Oh, du hattest ja doch Recht!" ?
Dann fragt man sich manchmal: "Bin ich es überhaupt wert, dass...."
Und diese Frage hört nicht auf. Erst kommt sie nur alle paar Tage. Dann kommt sie jeden Tag. Und dann geht sie dir gar nicht mehr aus dem Kopf.
Und die, die davon betroffen sind, mögen sich bitte fragen, wie es dazu kam. Wer die Antwort schon weiß, ist einen Schritt weiter. Die Antwort sollte eigentlich auch die Lösung sein, aber was ist, wenn die Antwort gleichzeitig auch das Problem ist, auf das viele weitere Probleme folgen?
Es ist eine lange Kette, die beinahe unendlich erscheint. Und je weiter man nach vorne sieht, desto deutlicher wird der Bogen. Und dann schaut man links und rechts um sich und sieht, dass die Linie um einen herum einen Kreis bildet.
Manche nennen das Teufelskreis, ich nenne das schlichtweg einfach nur "Scheiße."
Und solange man sich innerhalb dieses Kreises befindet, wird auch alles grau sein.
Und die, denen du das anvertraust, stempeln das als einzige Laune ab. Als Langeweile, obwohl man überhaupt gar keine Zeit für Langeweile hat.
Montag, 30. April 2012
Häh, warum denkt man denn, dass ich eine Schlampe sei? :(
VERSTEH ICH NICHT :(( :D
Ne ehrlich, ich hatte einfach zu viel Zeit und dachte mir "jo, ich änder mein Profilbild auf Facebook" und keins hat einfach gepasst. Entweder hat man meinen Ausschnitt gesehen oder die Frisur saß nicht :D
aber Ersteres ist echt schlimmer. Man sollte echt aufpassen, was man so uploadet :))
Donnerstag, 26. April 2012
WIESOOOOOO
Ohne Scheiß! :(
Da wollte ich wirklich, wirklich, wirklich wieder Sims spielen. Nachdem ich endlich mal wieder Zeit dazu habe. Und die Kommentare im Forum gelesen habe (vielen dank, ich freue mich wirklich sehr!) - UND MEIN BLÖDER RECHNER IST WIEDER ABGESTÜRZT -.-^^
Ich kriege wirklich die Krise.
Aber es wird weitergehen, ich verspreche es euch. Und ich verspreche nicht gerne Dinge, aber das kann ich wirklich versprechen-.-^^
Da wollte ich wirklich, wirklich, wirklich wieder Sims spielen. Nachdem ich endlich mal wieder Zeit dazu habe. Und die Kommentare im Forum gelesen habe (vielen dank, ich freue mich wirklich sehr!) - UND MEIN BLÖDER RECHNER IST WIEDER ABGESTÜRZT -.-^^
Ich kriege wirklich die Krise.
Aber es wird weitergehen, ich verspreche es euch. Und ich verspreche nicht gerne Dinge, aber das kann ich wirklich versprechen-.-^^
Montag, 23. April 2012
Dass ich nicht lache!

Wieder einmal war ich Junkie auf Facebook unterwegs. Und, da man sich dort nicht registriert, weil man Privatsphäre hat, sondern meistens, weil man denkt, dass es irgendwen interessiert, ob man mit der und der Person geschlafen hat oder in dieses und jene Restaurant geht, habe ich eben sehen können, was einer aus meiner Freundeliste geliket hat - dieses Bild.
Beim ersten Satz musste ich ehrlich gesagt schon lachen. Wie kann man sowas denn nur auf alle beziehen? Allgemein sollte man die Meinung zu diesem Thema nicht auf alle Betroffenen beziehen. Aber das war's ja nicht, was mich im Endeffekt zum Lachen gebracht hat, sondern eher dieses folgende Zitat:
"Ihr müsst euch nicht schön für uns machen. Wenn wir irgendwo hingehen, müsst ihr nicht das Gefühl haben, ihr müsstet den kürzesten Rock tragen oder jede Art von Make up drauf haben, das ihr besitzt. Wir mögen euch für das, wer ihr seid und nicht was ihr seid. Außerdem denke ich, ein Mädchen sieht am schönsten in Schlabber-Klamotten aus..."Entschuldigt mich für einen Moment, aber nochmal:
HA HA HAHAHAHAHAHAHA HA HA HA HA HAHAHAHAHAHAHAHAHA!
Nein, ich sitze nicht lachend vor dem Rechner. Nicht einmal schmunzelnd.
Mag ja sein, dass es auf ihn zutrifft, aber viele Mädchen, die das lesen, würden jetzt wohl denken, dass er mit dieser Sache, dass er ein Mädchen ungestylt am schönsten findet, einen Großteil der Männerwelt meint, der ein romantisches Interesse an einer Frau entwickeln kann.
Aber ohne Scheiß, seien wir mal ehrlich zu uns selbst - wir finden einen Mann, der nicht ein gewisses Maß an Pflege mitbringt, auch nicht so toll, oder? Oder einen Mann, der zumindest dem Äußeren entspricht, wie wir es akzeptabel bis umwerfend finden!
Es ist völlig natürlich, dass man auf Attraktivität achtet, denn das ist ein Urinstinkt und kann nicht abgestellt werden. Und sich zu stylen heißt nicht gleich, dass man Tonnen von Make Up auf sein Gesicht klatscht. Sich zu stylen heißt, dass man sich so zurecht macht, wie man sich schön fühlt.
Ich will damit sagen, dass das, was einen im Endeffekt attraktiv macht, das eigene Selbstbewusstsein ist. Denn wenn man sich selbst attraktiv findet, dann ist man es auch für einige Menschen. So und nicht anders. Und seinem Selbstbewusstsein kann man nachhelfen, indem man sich nach seinem eigenen Ermessen stylt.
Jeder muss seinen eigenen Stil finden.
So, das ist aber meine Sicht der Dinge.
Ich möchte das aber noch etwas ausführlicher erläutern:
Wenn sich beide kennenlernen und der Mann seine Frau eben als eine recht aufwendig zurecht gemachte Frau kennenlernte und dies auch sehr schön fand, dann sollte sie sich nicht gerade so extrem verändern, dass daraus das Gegenteil resultiert.
Wenn sie also am Anfang immer in figurbetonter und sexy Kleidung herumlief und sich jeden Morgen mit ihrem Lockenstab Locken in die Haare machte und er das an ihr attraktiv fand, dann sollte sie zumindest auch in Zukunft auf ihr Äußeres achten. Nicht unbedingt in dem Maße, aber sie sollte nun nicht zu einer 120kg-Frau bei der Größe von 1,65m werden, die mit locker hochgesteckten und Schlabberkleidung rumläuft. Denn so hat er sie nicht kennengelernt.
Das Gleiche gilt auch für die Charaktereigenschaften:
Wer jemanden als humorvollen Menschen kennenlernt und ihm diese Eigenschaft gefällt, möchte dies auch haben und nicht in fünf Jahren einen humorlosen Griesgram neben sich haben.
Was man beim Partner akzeptieren sollte ist, dass er sich auch mal gehen lässt. Wenn man es aber immer tut, dann ist es eben, wie ich oben schon sagte, scheiße.
Wir wollen alle, dass unser Partner so bleibt, dass er nicht abstoßend für uns ist - sowohl auf der ästhetischen, als auch auf der charakterlichen Ebene.
Mag ja sein, dass ich sehr negativ und pessimistisch bin.
Tja, was ich jetzt im Grunde ebenso versuche zu erklären ist, dass euch das Selbstbewusstsein automatisch natürlich macht. Und Natürlichkeit ist attraktiv. Ich spreche von echtem Selbstbewusstsein. Von der Zufriedenheit mit sich selbst, nicht von Arroganz. Denn wer arrogant ist, ist wiederum nicht selbstbewusst, weil er glaubt, sich beweisen zu müssen und dies auf übertriebene Art und Weise tut ;)
Macht euch also einfach so zurecht, wie ihr es gerne habt. Wenn ihr euch viel Mühe gebt, dann behaltet es auch so bei, denn das gefällt euch ja dann auch. Wenn ihr euch aber mit viel Mühe zurecht macht und es jedoch größtenteils nur als Mühe empfindet und nicht wirklich Spaß dabei habt, sondern erst, wenn ihr das Ergebnis seht, dann macht ihr auf jeden Fall etwas falsch, undzwar grundlegend.
Der Autor hat nicht mit allem Unrecht, denn sonst stimmt der Rest, finde ich.
An sich muss er sich einfach nur präziser ausdrücken.
Eine Geschichte über Dummheit
Ich dachte ich schreibe mal über ein Thema, das auf den einen oder anderen wohl anstößig wirken könnte. Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Ich möchte etwas über Suizid sagen, weil es mir sehr am Herzen liegt. Zu sehr, als dass ich es einfach in mein Tagebuch schreiben könnte, um es dann für niemanden zugänglich zu machen und für immer und ewig dortdrin zwischen den langsam vergilbenden Blättern in Vergessenheit geraten zu lassen.
Also, wer empfindlich ist - soll er sich halt beschweren. Aber nicht, bevor zu Ende gelesen und wenigstens ein bisschen darüber nachgedacht wurde, nein.
Und nehmt euch Zeit dafür, wenn ihr ernsthaftes Interesse habt!
Danke
....
Irgendein sonniger Tag. 16°C. Ich liege in der Badewanne, was ich seit langem nicht mehr getan habe. Wie immer bin ich allein zu Hause. Außerhalb des Badezimmers erwarten mich riesiger Berg voll frisch gewaschener Wäsche, die nur noch gebügelt und zusammen gelegt werden muss. Ein ebenso gefühlt riesiger Berg dreckiges Geschirr in der Küche, das nur darauf wartet, abgewaschen und getrocknet in die Schränke einsortiert zu werden.
Ein staubiger Fußboden im Flur, der seit fünf Tagen nicht mehr gesaugt wurde. Und in meinem Zimmer ein großes Chaos, von dem ich gar nicht erst anfangen will. Doch das ist mir egal, wie so Vieles in dem Moment. Heute, dachte ich mir, werde ich das alles einfach mal stehen lassen - wie die anderen fünf Tage auch schon. Ich bin zwar die Einzige, die all diese Drecksarbeit zu Hause erledigt, aber das ist in Ordnung. Eigentlich müsste ich mich schon daran gewöhnt haben und doch ist es immer wieder witzig, wie ich mich jedes Mal darüber aufrege, weil mir niemand diese Last abnimmt, die ich neben der Schule und sonstigem seelischem Mist noch habe.
Naja, egal. Jetzt habe ich einen Moment für mich. Und plötzlich läuft eine warme Träne meine Wangen hinunter. Ich fange an zu schluchzen, winkel meine Beine an meinen Körper an und versuche so leise wie möglich zu weinen.
Ebenso war es lang her, dass ich alles einfach aus mir rausließ. Zu lange hatte ich den ganzen Frust in mir angefressen. Als ich mich wieder einigermaßen gefangen hatte (es dauerte nicht allzu lang, höchstens fünf Minuten), blickte ich ein wenig verwirrt um mich. Hoffentlich war niemand nach Hause gekommen und hatte mich beim Weinen gehört. Bloß nicht, das würde wieder nur unnötig Ärger bedeuten.
Und dann fällt mir diese Rasierklinge ins Auge. Völlig gedankenlos nehme ich sie in die Hand, starre sie eine Weile an, denke nichts. Langsam bewegt sich meine Hand, die die Rasierklinge hält, in Richtung meines linken Oberarms. Plötzlich spüre ich etwas Warmes meinen linken Oberarm hinunterlaufen und es ist nicht das Badewasser - sondern rotes, warmes Blut. Es tut nicht weh, denn irgendwie fühle ich mich erleichtert.
Noch einmal schneide ich in die weiche Haut hinein. Immer mehr Stellen suche ich, in die ich dort reinschneiden kann, bis beinahe mein gesamter Oberarm davon bedeckt war.
Ich höre auf, lege die Klinge beiseite und lasse meinen Oberkörper in das Badewasser sinken, sehe dem Blut dabei zu, wie es in das Badewasser läuft. Und plötzlich verformen sich meine Lippen zu einem Lächeln. Ich muss schon fast lachen. Aber wieso? Weil ich erleichtert bin? Ja, das auch. Weil ich verzweifelt bin? Ja, das auch. Weil es lächerlich ist, was ich gerade getan hatte? Ja, das auch.
Lächerlich. Erleichternd. Krank. Abartig.
Das sind die Worte, die mir durch den Kopf gehen.
Nach einer Weile habe ich die Schnauze voll, steige vorsichtig aus der Wanne, trockne mich ab und ziehe mich an. Und ehe ich das Badezimmer überhaupt verlassen hatte, klingelte es plötzlich an der Tür. Ich warf noch einen flüchtigen Blick in den Spiegel, um sicherzugehen, dass ich nicht wie so eine verheulte Irre aussehe. Zufrieden öffne ich die Tür und begrüße meinen Kumpel mit einem breiten Grinsen, lasse dabei noch einen lockeren Spruch raus - wie so oft. Und so kannte man es von mir auch nicht anders.
Ich bitte ihn reinzukommen. Er fragt nach meinem Bruder, doch der ist nicht zu Hause. Ein wenig unbeholfen sah er mich an, zuckte dann jedoch einfach nur mit seinen Achseln und fragte mich, ob ich gerade etwas vorhätte.
"Gar nichts, wieso?", antwortete ich.
"Ja, dann hast du sicher Zeit und Bock mit zum Parkour-Training zu kommen, oder?"
Diese Worte waren in dem Moment wie Musik in meinen Ohren. Euphorisch stimmte ich zu, zog mich schnell um und ging dann auch schon mit ihm los zum Training. Ein wenig Ablenkung würde mir nicht schaden, dachte ich mir. Dann würde ich so 'ne Scheiße wie heute in der Badewanne auch sicher nicht machen. Aber das war es eben, ich hatte es getan, aber in dem Moment irgendwie vergessen. Denn beim Training sprach er mich auf die Schnittwunden an meinem Oberarm an, doch ich lachte nur und versuchte nicht zu lügen, aber auch nicht direkt zu sagen, woher sie kamen.
"Oh man, das ist wirklich eine dumme Geschichte. War ehrlich nur ein scheiß Zufall, total lächerlich", gab ich als Antwort. Er lächelte skeptisch, doch das reichte mir. Und dann lenkte ich vom Thema ab. Ich hätte Gott dafür danken können, dass meine Ausrede klappte. Doch dieses Dankeschön sollte ich mir besser für später aufheben.
Jedenfalls war das Training dann auch schon zu Ende.
Zu Hause duschte ich wieder, diesmal schnell. Und dann loggte ich mich, nachdem ich mich angezogen und mir die Haare geföhnt hatte, bei Facebook ein. Hätte ich lieber nicht tun sollen.
Da war er, online - und mir immer noch eine Erklärung schuldig. Ich schluckte kurz und schrieb ihn schließlich an. Ich kam mir richtig bescheuert dabei vor, denn das war das 1. Mal, dass ich einem Jungen hinterherrannte.
Das, was er sagte, war alles andere als schön. Und, als später noch etwas hinzukam, was ich ebenfalls nicht erläutern möchte, war für mich alles vorbei. Ich wollte nicht so abserviert werden, nicht wieder zurück in meine Welt, wo jetzt wieder alles an mir allein hängen bleiben würde. Und dann sah ich die Antidepressiva auf meinem Tisch liegen. Opripramol.
Ich googlelte das in Zusammenhang mit Selbstmord und da stand, dass es in einer Überdosis tödlich enden würde.
Ich nahm eine Wasserflasche, drückte die ganzen Tabletten aus den restlichen Blistern raus. Eine Weile lang sah ich den Tablettenhaufen auf dem Tisch liegen. In diesem Moment ging mir gar nichts durch den Kopf. Mein Kopf war komplett leer. Als ich gerade anfangen wollte zu schlucken, rief mich eine Freundin an. Sie fragte mich, wie es mir ginge. Und ich weiß noch genau, wie ich mich von ihr verabschiedete. Ich weinte, doch ließ es mir beim Telefonat nicht anmerken.
,,Dann sehen wir uns ja morgen, oder Quynhi?"
,,Bis dann."
Als ich auflegte, atmete ich noch einmal tief ein, bis ich dann fest entschlossen die Pillen runterschluckte. Sie waren klein, also schluckte ich mehrere von ihnen auf einmal.
Nachdem ich auch dies hinter mich brachte, schrieb ich noch meinen Abschiedsbrief und saß dann einige Zeit regungslos da und ließ mir noch einmal alles durch den Kopf gehen.
"Jetzt ist es eh zu spät", dachte ich. Dann wurde ich plötzlich schlagartig müde und ein gewisses Schwindelgefühl verspürte ich ebenfalls. Also legte ich mich ins Bett. Den Abschiedsbrief ließ ich auf meinem Tisch liegen, damit ihn jeder lesen konnte.
Ich weinte mich in den Schlaf in dem Glauben, ich würde nicht wieder aufwachen.
.....
Ich kriege keine Luft. Ich versuche die Augen aufzumachen, doch es geht nicht. Alles ist schwarz vor meinen Augen. Ich huste, ringe nach Luft, doch ich kriege keine Luft. Panik steigt in mir auf. Ich drehe mich um, sodass ich auf dem Rücken liege und schaffe es, kurze und kleine Atemzüge zu bekommen. Ich schließe meine Augen langsam auf und merke, wie sich alles um mich herum dreht.
Ich huste und mir ist schlecht. Ich huste und huste, huste laut. Es hört nicht auf. Schließlich übergebe ich mich. Ich lasse es einfach auf den Boden neben meinem Bett landen. Mein Herz rast, ich schwitze, wie ich normalerweise nur beim Sport schwitze.
Wieder versuche ich zu atmen, doch es fällt mir schwer. Tränen steigen mir in die Augen.
Ich war so naiv! Wieso dachte ich, dass das die schmerzloseste Methode sei? Wer hätte gedacht, dass sterben so qualvoll ist? Und vor allem so lange dauert?
Schließlich wird alles ruhiger. Meine Augen schließen sich gegen meinen Willen...
Am Dienstag Abend komme ich zu Bewusstsein. Ich liege im Zimmer meines Bruders, er sitzt am Rechner, dreht sich zu mir um und fragt mich, wie es mir ginge. Ich kann kaum sprechen - vor Erschöpfung und Verwirrung.
"Häh? Was ist los?", fragte ich ihn perplex.
"Deine Freunde haben angerufen und nach dir gefragt. Du warst heute nicht in der Schule. Sie meinten, dass es sei, weil er Schluss gemacht hat. Ist alles ok zwischen ihm und dir?"
"Ja, eigentlich schon. Häh, wie kommen sie drauf, dass er ....", ich breche den Satz ab, denn ich erinnere mich wieder. Doch ich weine nicht, sondern lege mich nur wieder hin.
"Achso", murmelte ich leise.
....
Der extreme Schwindel hielt über die gesamte Woche an, von Montag, dem Abend, an dem ich es tat, bis hin zum Freitag Abend. An diesem Abend traf ich mich mit meinen Freundinnen und wir sprachen über alles. Sie waren fassungslos über das, was ich tat.
Als ich immer wieder zwischendurch aufgewacht bin, das meistens nur für etwa zehn Minuten, schrieb ich ihm nochmal, in der Hoffnung, eine Antwort zu erhalten. Doch er blieb stumm.
Diese Woche war wohl die Schlimmste seit Langem.
Und ich lebte mein Leben einfach so weiter. Mein Stolz hielt mich davon ab weiter darüber nachzudenken. Ich fing an wieder zu bloggen, wie man sieht. Ich hörte keine traurigen Lieder, zumindest vermied ich es weitesgehend. Ich versuchte die Trauer in Wut umzuwandeln. Zwei Wochen hielt dieser Zustand an, bis ich an einem Freitag, der letzte Schultag vor den Ferien, endlich wieder mit einigermaßen besserer Laune in den Tag ging. Ich machte mich auch wieder für die Schule zurecht, wie ich es damals tat. Ich fing wieder an mich schön zu fühlen.
Und am Abend hatte ich auch eine Verabredung mit meinen Freunden und freute mich schon. Am nächsten Tag würde ich nach langer Zeit auch endlich wieder in die Disco gehen.
Das Wochenende und die Ferien sollten so wunderbar werden, dachte ich mir.
Und am Freitagabend, ich hatte mich gerade zurecht gemacht, um loszugehen, sah ich, wie jemand auf meinem Handy mit unterdrückter Nummer anrief. Ich nahm ab, doch die Person legte sofort wieder auf. Dann rief sie wieder an und ich nahm wieder ab, sagte mit energischer Stimme:
"Wenn du mich verarschen willst, dann lass es lieber."
Doch die Person antwortete nicht und legte wieder auf. Es machte mich wütend, aber ich beschloss nicht weiter darüber nachzudenken und warf das Handy auf mein Bett. Ich blickte in den Spiegel und dachte mir, dass ich mit ein wenig Lippenstift doch vielleicht besser aussehen würde. Und als ich ihn gerade auftragen wollte, klingelte mein Handy erneut. Als ich jedoch sah, wer anrief, raubte es mir den Atem. ER! WAS WOLLTE ER?!
Wütend nahm ich ab:
"WAS WILLST DU?!"
"Ich halte es nicht mehr aus. Ich möchte mit dir reden."
Ich machte mich auf dem Weg zum Bahnhof und bereitete mich innerlich darauf vor ihm die größte Abfuhr zu geben, die ich sonst nicht einmal meinem Ex vor ihm gegeben hatte.
"Noch einmal lasse ich mich mit Sicherheit nicht verarschen!", sagte ich mir innerlich.
Doch dann sah ich ihn dort, mit Fieber. Und sichtlich niedergeschlagen. Er ist ein sehr stolzer Mensch, doch so hatte ich ihn noch nie gesehen und mit einem Male war meine Wut wie weggeblasen. Aber das wollte ich nicht. Ich wollte wütend sein - also fuhr ich ihn an:
"Na, was ist los? Du bist mir einiges an Erklärung schuldig."
Und der Grund, den er mir lieferte, war wohl mehr als überzeugend. Doch den werde ich nicht aufschreiben.
Ich bin kein Mensch, der verzeiht. Aber in dem Falle hatte ich keine andere Wahl.
Man könnte vielleicht sagen, dass das Happy End war, dass er und ich wieder zueinander fanden, doch das wahre Happy End ist für mich, dass ich weiß, wer meine Freunde sind und wer nicht. Ich weiß nun, auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht. Und, dass ich eine zweite Chance bekommen habe, wofür ich mich bedanke - vielleicht bei Gott. Aber zunächst einmal bedanke ich mich einfach.
Das war die Geschichte über Dummheit und ich schätze, dass sie wohl viele Fragen offen lässt.
Ich möchte etwas über Suizid sagen, weil es mir sehr am Herzen liegt. Zu sehr, als dass ich es einfach in mein Tagebuch schreiben könnte, um es dann für niemanden zugänglich zu machen und für immer und ewig dortdrin zwischen den langsam vergilbenden Blättern in Vergessenheit geraten zu lassen.
Also, wer empfindlich ist - soll er sich halt beschweren. Aber nicht, bevor zu Ende gelesen und wenigstens ein bisschen darüber nachgedacht wurde, nein.
Und nehmt euch Zeit dafür, wenn ihr ernsthaftes Interesse habt!
Danke
....
Irgendein sonniger Tag. 16°C. Ich liege in der Badewanne, was ich seit langem nicht mehr getan habe. Wie immer bin ich allein zu Hause. Außerhalb des Badezimmers erwarten mich riesiger Berg voll frisch gewaschener Wäsche, die nur noch gebügelt und zusammen gelegt werden muss. Ein ebenso gefühlt riesiger Berg dreckiges Geschirr in der Küche, das nur darauf wartet, abgewaschen und getrocknet in die Schränke einsortiert zu werden.
Ein staubiger Fußboden im Flur, der seit fünf Tagen nicht mehr gesaugt wurde. Und in meinem Zimmer ein großes Chaos, von dem ich gar nicht erst anfangen will. Doch das ist mir egal, wie so Vieles in dem Moment. Heute, dachte ich mir, werde ich das alles einfach mal stehen lassen - wie die anderen fünf Tage auch schon. Ich bin zwar die Einzige, die all diese Drecksarbeit zu Hause erledigt, aber das ist in Ordnung. Eigentlich müsste ich mich schon daran gewöhnt haben und doch ist es immer wieder witzig, wie ich mich jedes Mal darüber aufrege, weil mir niemand diese Last abnimmt, die ich neben der Schule und sonstigem seelischem Mist noch habe.
Naja, egal. Jetzt habe ich einen Moment für mich. Und plötzlich läuft eine warme Träne meine Wangen hinunter. Ich fange an zu schluchzen, winkel meine Beine an meinen Körper an und versuche so leise wie möglich zu weinen.
Ebenso war es lang her, dass ich alles einfach aus mir rausließ. Zu lange hatte ich den ganzen Frust in mir angefressen. Als ich mich wieder einigermaßen gefangen hatte (es dauerte nicht allzu lang, höchstens fünf Minuten), blickte ich ein wenig verwirrt um mich. Hoffentlich war niemand nach Hause gekommen und hatte mich beim Weinen gehört. Bloß nicht, das würde wieder nur unnötig Ärger bedeuten.
Und dann fällt mir diese Rasierklinge ins Auge. Völlig gedankenlos nehme ich sie in die Hand, starre sie eine Weile an, denke nichts. Langsam bewegt sich meine Hand, die die Rasierklinge hält, in Richtung meines linken Oberarms. Plötzlich spüre ich etwas Warmes meinen linken Oberarm hinunterlaufen und es ist nicht das Badewasser - sondern rotes, warmes Blut. Es tut nicht weh, denn irgendwie fühle ich mich erleichtert.
Noch einmal schneide ich in die weiche Haut hinein. Immer mehr Stellen suche ich, in die ich dort reinschneiden kann, bis beinahe mein gesamter Oberarm davon bedeckt war.
Ich höre auf, lege die Klinge beiseite und lasse meinen Oberkörper in das Badewasser sinken, sehe dem Blut dabei zu, wie es in das Badewasser läuft. Und plötzlich verformen sich meine Lippen zu einem Lächeln. Ich muss schon fast lachen. Aber wieso? Weil ich erleichtert bin? Ja, das auch. Weil ich verzweifelt bin? Ja, das auch. Weil es lächerlich ist, was ich gerade getan hatte? Ja, das auch.
Lächerlich. Erleichternd. Krank. Abartig.
Das sind die Worte, die mir durch den Kopf gehen.
Nach einer Weile habe ich die Schnauze voll, steige vorsichtig aus der Wanne, trockne mich ab und ziehe mich an. Und ehe ich das Badezimmer überhaupt verlassen hatte, klingelte es plötzlich an der Tür. Ich warf noch einen flüchtigen Blick in den Spiegel, um sicherzugehen, dass ich nicht wie so eine verheulte Irre aussehe. Zufrieden öffne ich die Tür und begrüße meinen Kumpel mit einem breiten Grinsen, lasse dabei noch einen lockeren Spruch raus - wie so oft. Und so kannte man es von mir auch nicht anders.
Ich bitte ihn reinzukommen. Er fragt nach meinem Bruder, doch der ist nicht zu Hause. Ein wenig unbeholfen sah er mich an, zuckte dann jedoch einfach nur mit seinen Achseln und fragte mich, ob ich gerade etwas vorhätte.
"Gar nichts, wieso?", antwortete ich.
"Ja, dann hast du sicher Zeit und Bock mit zum Parkour-Training zu kommen, oder?"
Diese Worte waren in dem Moment wie Musik in meinen Ohren. Euphorisch stimmte ich zu, zog mich schnell um und ging dann auch schon mit ihm los zum Training. Ein wenig Ablenkung würde mir nicht schaden, dachte ich mir. Dann würde ich so 'ne Scheiße wie heute in der Badewanne auch sicher nicht machen. Aber das war es eben, ich hatte es getan, aber in dem Moment irgendwie vergessen. Denn beim Training sprach er mich auf die Schnittwunden an meinem Oberarm an, doch ich lachte nur und versuchte nicht zu lügen, aber auch nicht direkt zu sagen, woher sie kamen.
"Oh man, das ist wirklich eine dumme Geschichte. War ehrlich nur ein scheiß Zufall, total lächerlich", gab ich als Antwort. Er lächelte skeptisch, doch das reichte mir. Und dann lenkte ich vom Thema ab. Ich hätte Gott dafür danken können, dass meine Ausrede klappte. Doch dieses Dankeschön sollte ich mir besser für später aufheben.
Jedenfalls war das Training dann auch schon zu Ende.
Zu Hause duschte ich wieder, diesmal schnell. Und dann loggte ich mich, nachdem ich mich angezogen und mir die Haare geföhnt hatte, bei Facebook ein. Hätte ich lieber nicht tun sollen.
Da war er, online - und mir immer noch eine Erklärung schuldig. Ich schluckte kurz und schrieb ihn schließlich an. Ich kam mir richtig bescheuert dabei vor, denn das war das 1. Mal, dass ich einem Jungen hinterherrannte.
Das, was er sagte, war alles andere als schön. Und, als später noch etwas hinzukam, was ich ebenfalls nicht erläutern möchte, war für mich alles vorbei. Ich wollte nicht so abserviert werden, nicht wieder zurück in meine Welt, wo jetzt wieder alles an mir allein hängen bleiben würde. Und dann sah ich die Antidepressiva auf meinem Tisch liegen. Opripramol.
Ich googlelte das in Zusammenhang mit Selbstmord und da stand, dass es in einer Überdosis tödlich enden würde.
Ich nahm eine Wasserflasche, drückte die ganzen Tabletten aus den restlichen Blistern raus. Eine Weile lang sah ich den Tablettenhaufen auf dem Tisch liegen. In diesem Moment ging mir gar nichts durch den Kopf. Mein Kopf war komplett leer. Als ich gerade anfangen wollte zu schlucken, rief mich eine Freundin an. Sie fragte mich, wie es mir ginge. Und ich weiß noch genau, wie ich mich von ihr verabschiedete. Ich weinte, doch ließ es mir beim Telefonat nicht anmerken.
,,Dann sehen wir uns ja morgen, oder Quynhi?"
,,Bis dann."
Als ich auflegte, atmete ich noch einmal tief ein, bis ich dann fest entschlossen die Pillen runterschluckte. Sie waren klein, also schluckte ich mehrere von ihnen auf einmal.
Nachdem ich auch dies hinter mich brachte, schrieb ich noch meinen Abschiedsbrief und saß dann einige Zeit regungslos da und ließ mir noch einmal alles durch den Kopf gehen.
"Jetzt ist es eh zu spät", dachte ich. Dann wurde ich plötzlich schlagartig müde und ein gewisses Schwindelgefühl verspürte ich ebenfalls. Also legte ich mich ins Bett. Den Abschiedsbrief ließ ich auf meinem Tisch liegen, damit ihn jeder lesen konnte.
Ich weinte mich in den Schlaf in dem Glauben, ich würde nicht wieder aufwachen.
.....
Ich kriege keine Luft. Ich versuche die Augen aufzumachen, doch es geht nicht. Alles ist schwarz vor meinen Augen. Ich huste, ringe nach Luft, doch ich kriege keine Luft. Panik steigt in mir auf. Ich drehe mich um, sodass ich auf dem Rücken liege und schaffe es, kurze und kleine Atemzüge zu bekommen. Ich schließe meine Augen langsam auf und merke, wie sich alles um mich herum dreht.
Ich huste und mir ist schlecht. Ich huste und huste, huste laut. Es hört nicht auf. Schließlich übergebe ich mich. Ich lasse es einfach auf den Boden neben meinem Bett landen. Mein Herz rast, ich schwitze, wie ich normalerweise nur beim Sport schwitze.
Wieder versuche ich zu atmen, doch es fällt mir schwer. Tränen steigen mir in die Augen.
Ich war so naiv! Wieso dachte ich, dass das die schmerzloseste Methode sei? Wer hätte gedacht, dass sterben so qualvoll ist? Und vor allem so lange dauert?
Schließlich wird alles ruhiger. Meine Augen schließen sich gegen meinen Willen...
Am Dienstag Abend komme ich zu Bewusstsein. Ich liege im Zimmer meines Bruders, er sitzt am Rechner, dreht sich zu mir um und fragt mich, wie es mir ginge. Ich kann kaum sprechen - vor Erschöpfung und Verwirrung.
"Häh? Was ist los?", fragte ich ihn perplex.
"Deine Freunde haben angerufen und nach dir gefragt. Du warst heute nicht in der Schule. Sie meinten, dass es sei, weil er Schluss gemacht hat. Ist alles ok zwischen ihm und dir?"
"Ja, eigentlich schon. Häh, wie kommen sie drauf, dass er ....", ich breche den Satz ab, denn ich erinnere mich wieder. Doch ich weine nicht, sondern lege mich nur wieder hin.
"Achso", murmelte ich leise.
....
Der extreme Schwindel hielt über die gesamte Woche an, von Montag, dem Abend, an dem ich es tat, bis hin zum Freitag Abend. An diesem Abend traf ich mich mit meinen Freundinnen und wir sprachen über alles. Sie waren fassungslos über das, was ich tat.
Als ich immer wieder zwischendurch aufgewacht bin, das meistens nur für etwa zehn Minuten, schrieb ich ihm nochmal, in der Hoffnung, eine Antwort zu erhalten. Doch er blieb stumm.
Diese Woche war wohl die Schlimmste seit Langem.
Und ich lebte mein Leben einfach so weiter. Mein Stolz hielt mich davon ab weiter darüber nachzudenken. Ich fing an wieder zu bloggen, wie man sieht. Ich hörte keine traurigen Lieder, zumindest vermied ich es weitesgehend. Ich versuchte die Trauer in Wut umzuwandeln. Zwei Wochen hielt dieser Zustand an, bis ich an einem Freitag, der letzte Schultag vor den Ferien, endlich wieder mit einigermaßen besserer Laune in den Tag ging. Ich machte mich auch wieder für die Schule zurecht, wie ich es damals tat. Ich fing wieder an mich schön zu fühlen.
Und am Abend hatte ich auch eine Verabredung mit meinen Freunden und freute mich schon. Am nächsten Tag würde ich nach langer Zeit auch endlich wieder in die Disco gehen.
Das Wochenende und die Ferien sollten so wunderbar werden, dachte ich mir.
Und am Freitagabend, ich hatte mich gerade zurecht gemacht, um loszugehen, sah ich, wie jemand auf meinem Handy mit unterdrückter Nummer anrief. Ich nahm ab, doch die Person legte sofort wieder auf. Dann rief sie wieder an und ich nahm wieder ab, sagte mit energischer Stimme:
"Wenn du mich verarschen willst, dann lass es lieber."
Doch die Person antwortete nicht und legte wieder auf. Es machte mich wütend, aber ich beschloss nicht weiter darüber nachzudenken und warf das Handy auf mein Bett. Ich blickte in den Spiegel und dachte mir, dass ich mit ein wenig Lippenstift doch vielleicht besser aussehen würde. Und als ich ihn gerade auftragen wollte, klingelte mein Handy erneut. Als ich jedoch sah, wer anrief, raubte es mir den Atem. ER! WAS WOLLTE ER?!
Wütend nahm ich ab:
"WAS WILLST DU?!"
"Ich halte es nicht mehr aus. Ich möchte mit dir reden."
Ich machte mich auf dem Weg zum Bahnhof und bereitete mich innerlich darauf vor ihm die größte Abfuhr zu geben, die ich sonst nicht einmal meinem Ex vor ihm gegeben hatte.
"Noch einmal lasse ich mich mit Sicherheit nicht verarschen!", sagte ich mir innerlich.
Doch dann sah ich ihn dort, mit Fieber. Und sichtlich niedergeschlagen. Er ist ein sehr stolzer Mensch, doch so hatte ich ihn noch nie gesehen und mit einem Male war meine Wut wie weggeblasen. Aber das wollte ich nicht. Ich wollte wütend sein - also fuhr ich ihn an:
"Na, was ist los? Du bist mir einiges an Erklärung schuldig."
Und der Grund, den er mir lieferte, war wohl mehr als überzeugend. Doch den werde ich nicht aufschreiben.
Ich bin kein Mensch, der verzeiht. Aber in dem Falle hatte ich keine andere Wahl.
Man könnte vielleicht sagen, dass das Happy End war, dass er und ich wieder zueinander fanden, doch das wahre Happy End ist für mich, dass ich weiß, wer meine Freunde sind und wer nicht. Ich weiß nun, auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht. Und, dass ich eine zweite Chance bekommen habe, wofür ich mich bedanke - vielleicht bei Gott. Aber zunächst einmal bedanke ich mich einfach.
Das war die Geschichte über Dummheit und ich schätze, dass sie wohl viele Fragen offen lässt.
Freitag, 20. April 2012
Also, dieses neue Design von Blogger finde ich ja gerade mal gar nicht so geil. -.-^^
Naja, auf jeden Fall
Naja, auf jeden Fall
TGIF
Wirklich.... :))
Das Ding ist nur - nun sitze ich hier und habe dieses Wochenende irgendwie mal ausnahmsweise nichts vor. Party ist irgendwie nicht so...
Und sonst... Ich habe mir mal die Umfrageergebnisse angesehen (mal ganz abgesehen davon, dass es nur 2 Stimmen gab, haha :D)
jedenfalls hat es mir dabei geholfen zu wissen, worüber ich demnächst weiterschreiben werde. Ich brauche nurnoch ein paar Anreize, deswegen werde ich erstmal wieder unter die Leute gehen müssen. :))
Ja, traurigerweise ist das Einzige, was ich dieses Wochenende vorhabe, zu lernen und mir Boxhandschuhe und einen Mundschutz für's Muay Thai zu kaufen...
Und gestern hat mein Trainer mich in die Kunst des Sprungkicks eingewiesen - genau das, was ich lernen wollte! *__*
Jahahahaha (mein Lieblingsfilm übrigens neben 300 :D),
vielleicht kann ich es ja irgendwann auch einigermaßen wie er *__* ..... einigermaßen. :)
Donnerstag, 19. April 2012
Es verging eine lange Zeit....
Seit dem ich das letzte Mal einen Eintrag hinterließ, schätze ich :D
....
ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Kennt ihr das?
Ihr habt eigentlich so viel zu erzählen, aber dennoch fehlen euch die Worte. Egal, ob ihr gerade etwas schreiben wollt, wie in meinem Falle, oder sonst wann und weswegen auch sonst so.
Manchmal bildet sich dabei bei mir ein Kloß im Hals. Und mein Skype scheint irgendwie auch ununterbrochen immer wieder aufzuleuchten und aufzupiepen. Es ist für mich geradezu ein Zwang den Leuten zurückzuschreiben, obwohl ich es manchmal gerne einfach mal nicht tun würde. Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern eher, weil ich meine Ruhe haben will. Aber offline will ich dann auch nirgends sein. Diese Internet-kommunikationssucht (schönes Wort...) ist wirklich ... ja, krankhaft einfach. Wieder fehlen mir die Worte. :D
Vielleicht liegt's auch daran, dass ich nach der Schule und dem direkt daran anschließendem Aufräumen einfach geistig nicht mehr wirklich in der Lage dazu bin, irgendetwas Produktives von mir zu geben. :))
Ich hoffe, ich komme so schnell es geht wieder zum Schreiben und vor allem zum Sims-Spielen... (Wenn mein PC davon nicht dauernd abkacken würde, wieso diesmal auch wieder-.-^^)
....
ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Kennt ihr das?
Ihr habt eigentlich so viel zu erzählen, aber dennoch fehlen euch die Worte. Egal, ob ihr gerade etwas schreiben wollt, wie in meinem Falle, oder sonst wann und weswegen auch sonst so.
Manchmal bildet sich dabei bei mir ein Kloß im Hals. Und mein Skype scheint irgendwie auch ununterbrochen immer wieder aufzuleuchten und aufzupiepen. Es ist für mich geradezu ein Zwang den Leuten zurückzuschreiben, obwohl ich es manchmal gerne einfach mal nicht tun würde. Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern eher, weil ich meine Ruhe haben will. Aber offline will ich dann auch nirgends sein. Diese Internet-kommunikationssucht (schönes Wort...) ist wirklich ... ja, krankhaft einfach. Wieder fehlen mir die Worte. :D
Vielleicht liegt's auch daran, dass ich nach der Schule und dem direkt daran anschließendem Aufräumen einfach geistig nicht mehr wirklich in der Lage dazu bin, irgendetwas Produktives von mir zu geben. :))
Ich hoffe, ich komme so schnell es geht wieder zum Schreiben und vor allem zum Sims-Spielen... (Wenn mein PC davon nicht dauernd abkacken würde, wieso diesmal auch wieder-.-^^)
Dienstag, 20. März 2012
Würdigt euren Pass
Je älter ich wurde, desto relevanter wurde für mich das Ausweisen. Schade, dass es mir innerhalb eines langen Zeitraums nicht möglich war.
Aber dieses Wochenende wird wieder so Bombe, endlich! Nach so langer Zeit wieder. Denn jetzt kann ich mich wieder ausweisen und yeah, das bedeutet: Disco Disco, Partey, Partey!
Wenn man wieder single ist und Kummer hat, dann muss man einfach rausgehen. Egal wo.
Freitag heißt es erstmal schön Shishabar und Samstag Eventfabrik :)) (Club bei uns)
Ich freue mich so unheimlich doll drauf, meine Vorfreude wird wohl meine Laune für diese ganze Woche heben! *__*
Scheiß auf Kummer. :))
Man darf einfach nicht zu viel grübeln. Ablenkung und Arbeit ist die beste Medizin!
Es gibt so viel im Leben zu entdecken und mitzuerleben. Allein deswegen lohnt es sich schon. :)
Yeeeeesssss ! :)
Und übrigens, nüchtern feiert es sich am besten ;) - Man will ja schließlich noch etwas mitbekommen und sich daran erinnern können, oder? :)
Aber dieses Wochenende wird wieder so Bombe, endlich! Nach so langer Zeit wieder. Denn jetzt kann ich mich wieder ausweisen und yeah, das bedeutet: Disco Disco, Partey, Partey!
Wenn man wieder single ist und Kummer hat, dann muss man einfach rausgehen. Egal wo.
Freitag heißt es erstmal schön Shishabar und Samstag Eventfabrik :)) (Club bei uns)
Ich freue mich so unheimlich doll drauf, meine Vorfreude wird wohl meine Laune für diese ganze Woche heben! *__*
Scheiß auf Kummer. :))
Man darf einfach nicht zu viel grübeln. Ablenkung und Arbeit ist die beste Medizin!
Es gibt so viel im Leben zu entdecken und mitzuerleben. Allein deswegen lohnt es sich schon. :)
Yeeeeesssss ! :)
Und übrigens, nüchtern feiert es sich am besten ;) - Man will ja schließlich noch etwas mitbekommen und sich daran erinnern können, oder? :)
Montag, 19. März 2012
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - Wirklich?
Ich hasse das, wenn ich Kummer habe. Diese Phase habe ich jedes Jahr einmal. Letztes Jahr schon wegen Liebeskummer, dieses Jahr wieder. Ich hatte eigentlich nie Glück in der Liebe und überhaupt hatte ich in meinem Leben bislang auch "erst" zwei Beziehungen - für mich zwei Beziehungen zu viel. Ich schätze, dass ich zu utopisch gedacht hab. Ich dachte, dass ich nur einen Freund kennenlernen wollte und der dann mein Leben lang bei mir bleiben sollte. Lächerlich, nicht wahr?
Die erste Beziehung hielt 2 1/2 Jahre. Grund für die Trennung: er hatte mich betrogen.
Die zweite Beziehung verlief eigentlich traumhaft, doch dann brach er plötzlich den Kontakt ohne jeden Grund ab. Wieder einmal verarscht worden. Und, als wir uns kennengelernt haben, dachte ich, dass ich die Einzige für ihn sei. Vielleicht sollte ich nicht so viel vertrauen. Ich ging immer davon aus, dass ich meinem Partner nicht hinterherzustalken bräuchte (auf Facebook und so weiter). Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der immer vertraut. Naja, im Nachhinein habe ich es dann doch gewagt und gesehen, dass er mit anderen Mädels auch noch geflirtet hat, nebenbei. Super, traumhaft *__*
Wieder einmal vertraute ich zu viel. Aber ich zeige mein Interesse an der Person eben anders. Betone immer wieder, dass ich glücklich mit dieser Person bin. Lege alles offen für ihn, er hat freien Zugriff auf mein Handy und auf meinen Facebook Account. Auch auf Skype. Schließlich habe ich ja eben nichts zu verbergen. Also, wo ist das Problem? Vielleicht sollte ich wirklich misstrauischer werden.
Aber, wenn ich die Person stalke, dann schäme ich mich zu sehr. Ich fühle mich bescheuert, wenn ich jedes einzelne Kommentierte von ihm durchgehe. Es reicht mir die neuesten Statusmeldungen zu lesen und seine Hobbies, Interessen und so weiter. Wirklich. Ach ja, die Fotos sowieso auch.
Aber, wenn ich misstrauischer gewesen wäre, hätte ich mir wohl vieles im Nachhinein erspart. Unter anderem diesen Kummer, den ich jetzt habe.
Für mich war die Liebe immer so ziemlich das Einzige Licht in meinem Leben. Deswegen hasse ich es single zu sein. Ich kann nicht single sein. Vielleicht muss sich ja daran auch etwas ändern?!
Ich bin auch kein Mensch für One-Night-Stands. Kommt für mich nicht in Frage. Das bringt nur Schmerzen mit sich. Vielleicht bin ich zu emotional.
Aber egal, ich betäube meinen Kummer jetzt. Am Wochenende heißt es endlich wieder Shisha-Bar :)
Und am Samstag endlich wieder ins Nachtleben. Clubevent. *__*
Das wird mir gut tun. Einfach am Leben teilhaben. Nicht zu viel nachdenken.
Ich glaube manchmal muss man seine Gefühle auch unterdrücken.
Irgendwie ist das doch schon skurril, dass ich hier so offen darüber rede. Das tu ich sonst so gut wie nie. Ich hab noch nie so offen gejammert. Es tut irgendwie gut, es ist befreiend. Hoffentlich werde ich es nicht bereuen.
Die erste Beziehung hielt 2 1/2 Jahre. Grund für die Trennung: er hatte mich betrogen.
Die zweite Beziehung verlief eigentlich traumhaft, doch dann brach er plötzlich den Kontakt ohne jeden Grund ab. Wieder einmal verarscht worden. Und, als wir uns kennengelernt haben, dachte ich, dass ich die Einzige für ihn sei. Vielleicht sollte ich nicht so viel vertrauen. Ich ging immer davon aus, dass ich meinem Partner nicht hinterherzustalken bräuchte (auf Facebook und so weiter). Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der immer vertraut. Naja, im Nachhinein habe ich es dann doch gewagt und gesehen, dass er mit anderen Mädels auch noch geflirtet hat, nebenbei. Super, traumhaft *__*
Wieder einmal vertraute ich zu viel. Aber ich zeige mein Interesse an der Person eben anders. Betone immer wieder, dass ich glücklich mit dieser Person bin. Lege alles offen für ihn, er hat freien Zugriff auf mein Handy und auf meinen Facebook Account. Auch auf Skype. Schließlich habe ich ja eben nichts zu verbergen. Also, wo ist das Problem? Vielleicht sollte ich wirklich misstrauischer werden.
Aber, wenn ich die Person stalke, dann schäme ich mich zu sehr. Ich fühle mich bescheuert, wenn ich jedes einzelne Kommentierte von ihm durchgehe. Es reicht mir die neuesten Statusmeldungen zu lesen und seine Hobbies, Interessen und so weiter. Wirklich. Ach ja, die Fotos sowieso auch.
Aber, wenn ich misstrauischer gewesen wäre, hätte ich mir wohl vieles im Nachhinein erspart. Unter anderem diesen Kummer, den ich jetzt habe.
Für mich war die Liebe immer so ziemlich das Einzige Licht in meinem Leben. Deswegen hasse ich es single zu sein. Ich kann nicht single sein. Vielleicht muss sich ja daran auch etwas ändern?!
Ich bin auch kein Mensch für One-Night-Stands. Kommt für mich nicht in Frage. Das bringt nur Schmerzen mit sich. Vielleicht bin ich zu emotional.
Aber egal, ich betäube meinen Kummer jetzt. Am Wochenende heißt es endlich wieder Shisha-Bar :)
Und am Samstag endlich wieder ins Nachtleben. Clubevent. *__*
Das wird mir gut tun. Einfach am Leben teilhaben. Nicht zu viel nachdenken.
Ich glaube manchmal muss man seine Gefühle auch unterdrücken.
Irgendwie ist das doch schon skurril, dass ich hier so offen darüber rede. Das tu ich sonst so gut wie nie. Ich hab noch nie so offen gejammert. Es tut irgendwie gut, es ist befreiend. Hoffentlich werde ich es nicht bereuen.
Love is nothing but a psychic suicide
Ich liebe dieses Lied :))
Irgendwie höre ich wieder Metal. :D
Aber ehrlich, wenn man traurig ist, dann hebt es voll die Laune. Bei mir zumindest.
Ebenso sind lange Spaziergänge schön - es sei denn, da kommen Leute, die meinen dich zu kennen und dich deswegen mit ihrem Auto verfolgen, weil sie mit dir reden möchten. -.-^^
Sonntag, 18. März 2012
Sprich mir aus der Seele
Dieses Lied passt gerade so gut zu meiner Stimmung. Und überhaupt ist es das schönste Lyrics-Video, das ich je gesehen habe. Nicht diese 0-8-15 Scheiße - pinker Hintergrund, weiße Schrift. :))
Und heute habe ich gelernt, dass ich mir nicht so heftig den Kopf über alles zerbrechen sollte.
Als ich heute unterwegs war, hat man mich beobachtet und ist mir hinterhergefahren, wollte mit mir reden. Sie meinten, sie würden mich kennen, wie so viele. Ich kenne diese Leute nicht. Und ich wurde auch nie wirklich auffällig. Man kannte mich immer nur durch andere Leute. Was mich also beunruhigt hat, war die Tatsache: Was wurde über mich erzählt, dass ich plötzlich so interessant für diese Leute wurde?
Und es ist mit Sicherheit nicht das 1. Mal, dass mir Soetwas passiert.
Nichts für ungut, aber das ist ehrlich nicht schön.
Ich habe mir lange den Kopf darüber zerbrochen und tu es, sowies aussieht, immer noch. Aber dank eines guten Bekannten bin ich nun wieder beruhigt.
Was ich heute also wieder einmal gelernt habe: Es ist wunderbar, wenn man mit jemandem reden kann. Das sollte man immer in seiner Kummerphase haben. Man muss am Leben teilnehmen und viiiieeel darüber reden. Man darf nicht alles in sich hineinfressen. Denn sonst verbittert man.
Liebeskummer
Wahrscheinlich.
Woran liegt es? War ich es etwa nicht wert? War ich nicht mehr wert? Warum hast du mich angelogen? Warum war ich so ein Idiot, warum habe ich mich in dich verliebt?
Fragen über Fragen, die einen durch den Kopf schießen. Und ich versuche am Leben teilzunehmen, mich abzulenken. Ich will nicht allein sein. Aber es gibt immer Momente, in denen man allein ist. Und dann kommen sie wieder hoch, die Tränen. Doch ich unterdrücke sie. Ich will nicht weinen. Ich will nicht aufgeben. Ich muss über der Person stehen, die mir das angetan hat. Denn ihn kümmert's einen scheiß Dreck, wie es mir geht. Er ist keine Träne wert. Und es gibt Menschen, die Schlimmeres als das erlebt haben. Das darf man nicht aus den Augen verlieren. Was dich nämlich nicht umbringt, macht dich stärker - nicht wahr?
Wir sollten nicht nach dem Glück suchen. Wir müssen dafür arbeiten. Wir dürfen es nicht erwarten, denn dann kommt nur das Gegenteil. Es wird kommen, wenn man es am aller wenigsten erwartet. Und genau, weil man es nicht erwartet hat, nicht gezielt danach gesucht hat. Genau, weil man sein Leben einfach gelebt hat. Einen geregelten Alltag hatte, das ist der Grund, warum man Glück hat. Ein geregelter Alltag ist alles. Lassen wir uns nicht von Sowas auffressen. Trübsal blasen, da sitzen, traurige Musik hören, versiffen - das ist alles andere als eine gute Lösung. Denn so wird man für das Glück unerreichbar sein.
Ich habe Schlimmeres im Leben erlebt. Ich habe viel Schlimmeres als das erlebt. Ich lasse mich davon nicht unterkriegen.
Und ich habe Angst vor der Schule, morgen. Aber das wird meinen Alltag wieder herstellen. Und ich werde wieder viel Sport machen, die zwei Wochen, in denen ich krank bin, haben wirklich dafür gesorgt, dass ich an Muskelmasse abgebaut habe. Und ich muss wieder vernünftig essen, obwohl ich keinen Hunger habe. Heute habe ich auch nur eine viertel Pizza gegessen. Gestern zwei getoastete Sandwiches. Am Freitag einen Burger. Ungesund und viel zu wenig.
Ich muss mein Leben wieder in den Griff bekommen. Scheiß drauf. Egal egal, heute ist alles egal.
Woran liegt es? War ich es etwa nicht wert? War ich nicht mehr wert? Warum hast du mich angelogen? Warum war ich so ein Idiot, warum habe ich mich in dich verliebt?
Fragen über Fragen, die einen durch den Kopf schießen. Und ich versuche am Leben teilzunehmen, mich abzulenken. Ich will nicht allein sein. Aber es gibt immer Momente, in denen man allein ist. Und dann kommen sie wieder hoch, die Tränen. Doch ich unterdrücke sie. Ich will nicht weinen. Ich will nicht aufgeben. Ich muss über der Person stehen, die mir das angetan hat. Denn ihn kümmert's einen scheiß Dreck, wie es mir geht. Er ist keine Träne wert. Und es gibt Menschen, die Schlimmeres als das erlebt haben. Das darf man nicht aus den Augen verlieren. Was dich nämlich nicht umbringt, macht dich stärker - nicht wahr?
Wir sollten nicht nach dem Glück suchen. Wir müssen dafür arbeiten. Wir dürfen es nicht erwarten, denn dann kommt nur das Gegenteil. Es wird kommen, wenn man es am aller wenigsten erwartet. Und genau, weil man es nicht erwartet hat, nicht gezielt danach gesucht hat. Genau, weil man sein Leben einfach gelebt hat. Einen geregelten Alltag hatte, das ist der Grund, warum man Glück hat. Ein geregelter Alltag ist alles. Lassen wir uns nicht von Sowas auffressen. Trübsal blasen, da sitzen, traurige Musik hören, versiffen - das ist alles andere als eine gute Lösung. Denn so wird man für das Glück unerreichbar sein.
Ich habe Schlimmeres im Leben erlebt. Ich habe viel Schlimmeres als das erlebt. Ich lasse mich davon nicht unterkriegen.
Und ich habe Angst vor der Schule, morgen. Aber das wird meinen Alltag wieder herstellen. Und ich werde wieder viel Sport machen, die zwei Wochen, in denen ich krank bin, haben wirklich dafür gesorgt, dass ich an Muskelmasse abgebaut habe. Und ich muss wieder vernünftig essen, obwohl ich keinen Hunger habe. Heute habe ich auch nur eine viertel Pizza gegessen. Gestern zwei getoastete Sandwiches. Am Freitag einen Burger. Ungesund und viel zu wenig.
Ich muss mein Leben wieder in den Griff bekommen. Scheiß drauf. Egal egal, heute ist alles egal.
Ich weiß nicht. Wenn ich Kummer habe, hilft es mir, mich nach meinem Ermessen zu stylen. Es hilft mir mein Selbstbewusstsein aufrecht zu erhalten. Mein Selbstwertgefühl, das Gefühl, dass ich es nicht verdient habe miserabel behandelt zu werden.
Und Freunde sind sowieso das Beste, was man haben kann. Ich liebe meine Freunde, wirklich. Vielen Dank, dass es euch gibt. :)
Aber ehrlich gesagt schaffe ich es gerade nicht wirklich was Produktives zu schreiben. Ich habe meine Gedankengänge noch nicht so ganz durchdacht. Vielleicht heute Abend? :)
Und Freunde sind sowieso das Beste, was man haben kann. Ich liebe meine Freunde, wirklich. Vielen Dank, dass es euch gibt. :)
Aber ehrlich gesagt schaffe ich es gerade nicht wirklich was Produktives zu schreiben. Ich habe meine Gedankengänge noch nicht so ganz durchdacht. Vielleicht heute Abend? :)
Samstag, 17. März 2012
Über Schönheit, Part1
Hallo:))
Ich habe mir gedacht, dass ich nach und nach etwas über Schönheit, hauptsächlich in Bezug auf die Frauen, schreiben werde. Genau das, was mir im Moment dazu einfällt. Im Grunde habe ich eine feste Meinung darüber, aber das alles wäre auf einen Schlag viel zu viel. ;)
Na dann, ich fang mal an.
Ich habe mir gedacht, dass ich nach und nach etwas über Schönheit, hauptsächlich in Bezug auf die Frauen, schreiben werde. Genau das, was mir im Moment dazu einfällt. Im Grunde habe ich eine feste Meinung darüber, aber das alles wäre auf einen Schlag viel zu viel. ;)
Na dann, ich fang mal an.
Situation: die vermeintlich Selbstbewusste
Du stehst morgens vor dem Spiegel, kurz vor der Schule, Arbeit - whatever. Du machst dich fertig, denkst: heute sitzt endlich mal alles. Heute siehst du richtig gut aus. Mit einem breiten Lächeln (vielleicht auch nur innerlich) verlässt du dein Zuhause, machst dich auf dem Weg. Du siehst die Leute auf der Straße, dein Lächeln wird dezenter. Und dann kommst du bei deiner Arbeit an - es ist komplett verschwunden. Denn: die anderen sehen auch gut aus.
Nun kann man sich zwei Dinge denken:
a) man hat sich selbst keine Mühe bei dem, was man getan hat, gegeben.
b) das eigene Problem liegt an der naturgegebenen, mangelhafetn, kaum vorhandenen Ästhetik.
(Scheiße, ich bin zu müde um weiterzuschreiben, aber ich wills unbedingt, sonst vergesse ich es...)
Doch meine Antwort darauf ist:
zu a) Ja, die Unzufriedenheit fängt bei einem schlechten Gewissen an. Man hat tatsächlich nicht sein Bestes gegeben. Folglich ist man an dieser Situation selbst Schuld und die anderen nicht. Denn das schlechte Gewissen, die Unzufriedenheit reißt einen runter. Lässt einen immer mehr wie einen Versager wirken, sodass man Aufgaben nur noch unter dem Durchschnitt im Rahmen seines eigenen Niveaus durchführt.
zu b) Es gibt keine Naturschönheiten. Jeder Mensch tut etwas dafür, um sein naturgegebenes Aussehen zu perfektionieren. Und es sind genau die, die von allen wegen ihres Äußeren bewundert werden, die viel getan haben:
Enthaarung der groben Körperhaare, Augenbrauen zupfen, Damenbart entfernen und so weiter. Nur, weil sie ungeschminkt sind, heißt das gar nichts. Seid also nicht faul und tut was, damit ihr euch schön fühlt. Habt keine Scheu. Ihr passt euch dadurch nicht unbedingt dem Willen der Gesellschaft an. Ihr verwirklicht euch dadurch selbst. Denn das Schönheitsideal der Gesellschaft ist das, was ein Mensch automatisch als ästhetisch empfindet. Dass der Wandel von Fettleibigkeit zur Dürre überging hat etwas mit einem immer mehr kommenden Trend zu tun: Sport. Damals war das nicht ganz so relevant wie heute. Denn Sport bedeutet Vitalität, Stärke und Beweglichkeit. Aber fettleibige Menschen stehen eben nicht für diese Flexibilität, sie stehen für Standhaftigkeit - ein altmodischer Wert, denn heute wird auch wegen der Globalisierung Flexibilität verlangt. Flexibilität tretet an die Stelle der Standhaftigkeit, dem Konservatismus. Der Alltag wird hektischer. Und das müssen wir auch verkörpern - indem wir schlank sind. Schlanke Menschen sehen schneller aus. Das hat auch etwas mit den Gesetzen der Physik zu tun.
Um mal auf den Punkt zu kommen, was ich hiermit sagen will ist, dass man nicht alles gleich auf die ach so böse Gesellschaft schieben sollte. Denn es ist auch das eigene Unterbewusstsein, es ist natürlich, dass der Mensch solche Denkweisen vollzieht. Ich schätze, dass ich das im nächsten Part genauer erläutern muss...
Just love it! ♥
Oh man, ich liebe Slipknot :D
Irgendwie mag ich aber die Video-Version lieber als die CD-Version. :))
Und überhaupt kann ich dieses ganze Geflenne, die es bei jeder Band bezüglich ihres Comeback-Albums gibt, überhaupt nicht leiden.
"Mimimimi, die alten Songs waren besser, das Neue ist shit Mainstream-Shit." - Bitch please-.-^^
Bei Slipknot finde ich irgendwie gerade die neuen Lieder besser. Schade um Paul Gray :(
Preview für meine neue Story
Eyhoo :)
Ich hatte seit längerem ja eine Geschichte geplant. Ich brach Chocolate leider aus dem Grund ERST EINMAL ab, da sie einfach nicht mehr zu meiner momentanen Lebenssituation passt und ich mich in den Hauptcharakter dieser Story, Alice, besser hineinversetzen kann. :))
Worum es geht verrate ich allerdings noch nicht. :)
Genre: Fantasy, Romance, Drama

Ich hatte seit längerem ja eine Geschichte geplant. Ich brach Chocolate leider aus dem Grund ERST EINMAL ab, da sie einfach nicht mehr zu meiner momentanen Lebenssituation passt und ich mich in den Hauptcharakter dieser Story, Alice, besser hineinversetzen kann. :))
Worum es geht verrate ich allerdings noch nicht. :)
Genre: Fantasy, Romance, Drama

Er war etwas mehr als einen Kopf größer als ich. Seine blonden Haare waren mittellang, saßen perfekt – so als würde er einfach nur mal kurz mit den Händen durchgleiten müssen. Sein Gesicht war relativ markant und auffällig war neben seinem drei Tage-Bart ebenso seine grünen Augen, die wirklich reinstes Grün waren. Unter seinem Blazer trug er ein leicht aufgeknöpftes, weißes Hemd, dazu eine Jeans und Sneakers. Die Ärmel hatte er bis zu seinen Ellbogen hochgekrempelt. Lässig war das Wort, was mir bei seinem Auftreten einfiel. Denn genau so lehnte er sich gegen die Wand und genau so lächelte er auch. Aber es war kein freundliches Lächeln – es schien so, als würde er durch mich hindurch blicken, in mich hinein. So, als würde er meine Gedanken lesen können. Ein durchschauender Blick. Was mir jedoch ein Rätsel war, wieso ich seine Anwesenheit nicht gespürt hatte. Normalerweise konnte ich das bei jedem Menschen, doch bei ihm spürte ich gar nichts. Der Gedanke, dass ich ihn die ganze Zeit nicht bemerkt hatte, war mir alles andere als angenehm, wenn nicht auch unheimlich.
„Stimmt was nicht?“, fragte er schließlich. Es war eine überflüssige Frage, denn natürlich stimmte etwas nicht. Nicht nur etwas, sondern alles stimmte nicht.
„Warum ist hier niemand?“
Ich antwortete mit einer Gegenfrage. Daraufhin seufzte er und neigte seinen Kopf ein wenig zur Seite. Sein Lächeln wurde noch eine Spur breiter.
„Ich kam in die Klasse und das erste, was Miss Morsen zu mir sagte war, dass sie mit der Klasse eine Wette abgeschlossen hatte – sie tippte heute darauf, dass du pünktlich kommen würdest. Und wie du siehst hat sie die Wette verloren. Die Klasse darf sich freuen, sie haben jetzt erst einmal frei.“
Na toll. Diese blöde Kuh hatte eine Wette auf mich gesetzt?
„Ja, na klasse... Und was soll ich jetzt machen? Wieder nachsitzen?“
„Das sollte ich mir aussuchen.“
Der Unbekannte zwinkerte und kam mit ausgestreckter Hand auf mich zu.
„Simon heiße ich. Und du bist?“
„Alice.“
Ein wenig unbeholfen schüttelte ich seine Hand. Er wendete seinen Blick nicht von mir ab und ich tat alles daran dem irgendwie auszuweichen. Warum war es mir so unangenehm? Es fühlte sich wirklich so an, als würde er durch mich hindurchbohren. Aber vielleicht war ich auch nur so nervös, weil... Ja, wieso eigentlich?
„Wer bist du überhaupt?“, fügte ich noch hinzu.
„Diese Schule weist einige Mängel auf, ich soll das alles überprüfen. Das Essen, den Unterricht, die Lehrkräfte, überhaupt den gesamten Schulalltag.“
„Na dann müsste ich dich ja eigentlich siezen.“
„Nein, sieh mich doch an – ich bin jung und gutaussehend, was willst du denn hier siezen?“, ein wenig fassungslos deutete er mit seinen Handbewegungen von oben nach unten auf seinen Körper hin. Super. Ein angeberischer Inspektor, der nun eine gewisse Befehlsgewalt über mich ausüben würde. Zumindest, solange ich in der Schule sitze.
Am Leben teilhaben
Es ist wunderbar 18 zu sein :D
Denn, wenn ich Kummer habe, kann ich diesen einfach durchs Feiern abtöten *__*
Gute-Laune-Musik bringt's doch ehrlich! :)
Man sollte nicht allzu lang in Selbstmitleid versinken, auch wenn's schwer ist. Das Beste ist, wenn man sich ablenkt und weiß, was für tolle Menschen man um sich herum hat, die sich um einen Sorgen. :)
Es wird immer jemanden geben, der einen vermisst. Und das Leben ist viel zu schön, um es aufzugeben. Möglicherweise für ein abgefucktes Arschloch.
Denn, wenn ich Kummer habe, kann ich diesen einfach durchs Feiern abtöten *__*
Gute-Laune-Musik bringt's doch ehrlich! :)
Man sollte nicht allzu lang in Selbstmitleid versinken, auch wenn's schwer ist. Das Beste ist, wenn man sich ablenkt und weiß, was für tolle Menschen man um sich herum hat, die sich um einen Sorgen. :)
Es wird immer jemanden geben, der einen vermisst. Und das Leben ist viel zu schön, um es aufzugeben. Möglicherweise für ein abgefucktes Arschloch.
Freitag, 16. März 2012
Ablenkung ist die beste Medizin
Ich sage jetzt, ganz offen und ehrlich, so traurig wie ihr auch seid und so verzweifelt, wie ihr auch sein mögt - Suizid bringt nichts als nur noch mehr Schmerz. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Dennn irgendwann wacht man währenddessen plötzlich auf und verspürt eine Panik. Der Wunsch, doch weiterzuleben, kommt dann plötzlich wieder. Und dann schiebt man Panik - es ist die Angst zu sterben. Ich hatte Glück, dass ich doch noch überlebt habe.
Es ist zwar skurril, dass ich soetwas in meinen Blog schreibe, aber ich dachte, dass ich das einfach mal weitertragen sollte. Ich möchte, dass jeder Mensch, der aus tiefster Verzweiflung handelt, wissen sollte, dass der Tod kein Ausweg ist. Wirklich nicht. Und man wird von mehr vermisst, als man zunächst glaubt. Die Tage, in denen ich dann anschließend krank geschrieben wurde, da haben einige Leute nach mir gefragt, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie nach mir fragen würden.
Wir neigen dazu vieles negativer zu sehen als es ist.
Und deswegen ist Ablenkung wirklich das Beste, was man gegen den Schmerz tun kann. Ablenkung nicht im Sinne von Verdrängung der Emotionen und Erinnerungen, sondern als Mittel, um nicht im Kummer zu versinken. Klingt unplausibel, nicht wahr?
Naja, wenn ihr Fragen habt, könnt ihr sie mir gerne stellen.
Ich werde hier jetzt auch nichts genauer erläutern. Das, was ich hier sagte, wollte ich eigentlich nur mal schnell loswerden.
Es ist zwar skurril, dass ich soetwas in meinen Blog schreibe, aber ich dachte, dass ich das einfach mal weitertragen sollte. Ich möchte, dass jeder Mensch, der aus tiefster Verzweiflung handelt, wissen sollte, dass der Tod kein Ausweg ist. Wirklich nicht. Und man wird von mehr vermisst, als man zunächst glaubt. Die Tage, in denen ich dann anschließend krank geschrieben wurde, da haben einige Leute nach mir gefragt, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie nach mir fragen würden.
Wir neigen dazu vieles negativer zu sehen als es ist.
Und deswegen ist Ablenkung wirklich das Beste, was man gegen den Schmerz tun kann. Ablenkung nicht im Sinne von Verdrängung der Emotionen und Erinnerungen, sondern als Mittel, um nicht im Kummer zu versinken. Klingt unplausibel, nicht wahr?
Naja, wenn ihr Fragen habt, könnt ihr sie mir gerne stellen.
Ich werde hier jetzt auch nichts genauer erläutern. Das, was ich hier sagte, wollte ich eigentlich nur mal schnell loswerden.
Montag, 12. März 2012
Alptraum
Es ist so lange her, dass ich gebloggt habe.
Aber ich glaube, dass ich es nun bitter nötig habe. Und bitter ist leider das richtige Stichwort dafür. Ich weiß nicht, was es bringen soll. Wahrscheinlich soll es auch nichts bringen, aber wiederum wird es etwas bringen. Alles, was getan werden kann, bringt etwas. Was es dann aber genau ist, ist eine andere Frage.
Wenn man eine lange, traurige Phase hinter sich hat und dann plötzlich glaubt, das Glück gefunden zu haben, überglücklich ist, dann ist es doch was Schönes, nicht wahr?
Man möchte am liebsten die ganze Welt umarmen. Und für diejenigen, die nicht gläubig sind, die finden sich vielleicht in einem kurzen Moment wieder, an dem sie doch vielleicht an seiner Nicht-Existenz zweifeln und sich fragen, ob es ihn vielleicht doch gibt und ob er derjenige war, der dir geholfen hat.
Und so geht man für einige Wochen jeden Tag glücklich durch das Leben, freut sich, glaubt, dass man das Schlimmste hinter sich hätte. Doch dann steht man eines morgens auf, fühlt sich vielleicht schon scheiße. Aber man denkt sich: Wenn ich heute den Tag schnell hinter mir bringe, dann bin ich auch schnell wieder mit meinem Glück vereint. Aber dann kommt alles anders. Man kommt nach Hause, ist geschafft. Freut sich vielleicht ein klein wenig und dann fällt alles wie aus heiterem Himmel auf einen ein. Es ist weg. Das Glück. Die Freude, alles Gute. Und man denkt, es ist vorbei. Man ist verzweifelt, versucht überall danach zu suchen, versucht auf allen Wegen es irgendwie zu erreichen, doch es geht nicht. Man bleibt allein. Unter Tränen bricht man zusammen, liegt wie ein kleiner, elender Haufen auf dem Fußboden, weint sich möglicherweise die gesamte Schminke kreuz und quer über das ganze Gesicht. Doch das ist dir in diesem Moment völlig egal. Alles ist dir egal. Du willst es zurück, doch du zweifelst mit jeder vergangenen Sekunde immer mehr, dass es zurück kommen wird, bis du irgendwann realisiert hast: Es wird nicht wieder kommen. Das Leben hat dich auf's Übelste verarscht. Oder es hat dir eine Warnung gegeben, dass das Glück in Wahrheit dein Unglück bedeuten könnte.
Und nun bin ich wieder an der Stelle, wo ich mich frage, wo der Sinn war. Meine Motivation zum Weitermachen erhalte ich dadurch, dass ich hoffe. Ich hoffe nicht, dass dieses Glück zu mir zurück kommt. Ich wünsche es mir, doch hoffen tu ich es nicht. Ich hoffe, dass ich die Antwort auf meine Frage finden werde. Ob das, was mich so glücklich machte, wirklich etwas war, was mich lange hätte glücklich machen können. Ob es richtiges Glück war. Ob es wirklich hätte sein sollen.
Aber ich glaube, dass ich es nun bitter nötig habe. Und bitter ist leider das richtige Stichwort dafür. Ich weiß nicht, was es bringen soll. Wahrscheinlich soll es auch nichts bringen, aber wiederum wird es etwas bringen. Alles, was getan werden kann, bringt etwas. Was es dann aber genau ist, ist eine andere Frage.
Wenn man eine lange, traurige Phase hinter sich hat und dann plötzlich glaubt, das Glück gefunden zu haben, überglücklich ist, dann ist es doch was Schönes, nicht wahr?
Man möchte am liebsten die ganze Welt umarmen. Und für diejenigen, die nicht gläubig sind, die finden sich vielleicht in einem kurzen Moment wieder, an dem sie doch vielleicht an seiner Nicht-Existenz zweifeln und sich fragen, ob es ihn vielleicht doch gibt und ob er derjenige war, der dir geholfen hat.
Und so geht man für einige Wochen jeden Tag glücklich durch das Leben, freut sich, glaubt, dass man das Schlimmste hinter sich hätte. Doch dann steht man eines morgens auf, fühlt sich vielleicht schon scheiße. Aber man denkt sich: Wenn ich heute den Tag schnell hinter mir bringe, dann bin ich auch schnell wieder mit meinem Glück vereint. Aber dann kommt alles anders. Man kommt nach Hause, ist geschafft. Freut sich vielleicht ein klein wenig und dann fällt alles wie aus heiterem Himmel auf einen ein. Es ist weg. Das Glück. Die Freude, alles Gute. Und man denkt, es ist vorbei. Man ist verzweifelt, versucht überall danach zu suchen, versucht auf allen Wegen es irgendwie zu erreichen, doch es geht nicht. Man bleibt allein. Unter Tränen bricht man zusammen, liegt wie ein kleiner, elender Haufen auf dem Fußboden, weint sich möglicherweise die gesamte Schminke kreuz und quer über das ganze Gesicht. Doch das ist dir in diesem Moment völlig egal. Alles ist dir egal. Du willst es zurück, doch du zweifelst mit jeder vergangenen Sekunde immer mehr, dass es zurück kommen wird, bis du irgendwann realisiert hast: Es wird nicht wieder kommen. Das Leben hat dich auf's Übelste verarscht. Oder es hat dir eine Warnung gegeben, dass das Glück in Wahrheit dein Unglück bedeuten könnte.
Und nun bin ich wieder an der Stelle, wo ich mich frage, wo der Sinn war. Meine Motivation zum Weitermachen erhalte ich dadurch, dass ich hoffe. Ich hoffe nicht, dass dieses Glück zu mir zurück kommt. Ich wünsche es mir, doch hoffen tu ich es nicht. Ich hoffe, dass ich die Antwort auf meine Frage finden werde. Ob das, was mich so glücklich machte, wirklich etwas war, was mich lange hätte glücklich machen können. Ob es richtiges Glück war. Ob es wirklich hätte sein sollen.
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