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Samstag, 17. März 2012

Über Schönheit, Part1

Hallo:))
Ich habe mir gedacht, dass ich nach und nach etwas über Schönheit, hauptsächlich in Bezug auf die Frauen, schreiben werde. Genau das, was mir im Moment dazu einfällt. Im Grunde habe ich eine feste Meinung darüber, aber das alles wäre auf einen Schlag viel zu viel. ;)
Na dann, ich fang mal an.

Situation: die vermeintlich Selbstbewusste

Du stehst morgens vor dem Spiegel, kurz vor der Schule, Arbeit - whatever. Du machst dich fertig, denkst: heute sitzt endlich mal alles. Heute siehst du richtig gut aus. Mit einem breiten Lächeln (vielleicht auch nur innerlich) verlässt du dein Zuhause, machst dich auf dem Weg. Du siehst die Leute auf der Straße, dein Lächeln wird dezenter. Und dann kommst du bei deiner Arbeit an - es ist komplett verschwunden. Denn: die anderen sehen auch gut aus.
Nun kann man sich zwei Dinge denken:
a) man hat sich selbst keine Mühe bei dem, was man getan hat, gegeben.
b) das eigene Problem liegt an der naturgegebenen, mangelhafetn, kaum vorhandenen Ästhetik.


(Scheiße, ich bin zu müde um weiterzuschreiben, aber ich wills unbedingt, sonst vergesse ich es...)
Doch meine Antwort darauf ist:
zu a) Ja, die Unzufriedenheit fängt bei einem schlechten Gewissen an. Man hat tatsächlich nicht sein Bestes gegeben. Folglich ist man an dieser Situation selbst Schuld und die anderen nicht. Denn das schlechte Gewissen, die Unzufriedenheit reißt einen runter. Lässt einen immer mehr wie einen Versager wirken, sodass man Aufgaben nur noch unter dem Durchschnitt im Rahmen seines eigenen Niveaus durchführt.

zu b) Es gibt keine Naturschönheiten. Jeder Mensch tut etwas dafür, um sein naturgegebenes Aussehen zu perfektionieren. Und es sind genau die, die von allen wegen ihres Äußeren bewundert werden, die viel getan haben:
Enthaarung der groben Körperhaare, Augenbrauen zupfen, Damenbart entfernen und so weiter. Nur, weil sie ungeschminkt sind, heißt das gar nichts. Seid also nicht faul und tut was, damit ihr euch schön fühlt. Habt keine Scheu. Ihr passt euch dadurch nicht unbedingt dem Willen der Gesellschaft an. Ihr verwirklicht euch dadurch selbst. Denn das Schönheitsideal der Gesellschaft ist das, was ein Mensch automatisch als ästhetisch empfindet. Dass der Wandel von Fettleibigkeit zur Dürre überging hat etwas mit einem immer mehr kommenden Trend zu tun: Sport. Damals war das nicht ganz so relevant wie heute. Denn Sport bedeutet Vitalität, Stärke und Beweglichkeit. Aber fettleibige Menschen stehen eben nicht für diese Flexibilität, sie stehen für Standhaftigkeit - ein altmodischer Wert, denn heute wird auch wegen der Globalisierung Flexibilität verlangt. Flexibilität tretet an die Stelle der Standhaftigkeit, dem Konservatismus. Der Alltag wird hektischer. Und das müssen wir auch verkörpern - indem wir schlank sind. Schlanke Menschen sehen schneller aus. Das hat auch etwas mit den Gesetzen der Physik zu tun.
Um mal auf den Punkt zu kommen, was ich hiermit sagen will ist, dass man nicht alles gleich auf die ach so böse Gesellschaft schieben sollte. Denn es ist auch das eigene Unterbewusstsein, es ist natürlich, dass der Mensch solche Denkweisen vollzieht. Ich schätze, dass ich das im nächsten Part genauer erläutern muss...

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