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Dienstag, 20. März 2012

Würdigt euren Pass

Je älter ich wurde, desto relevanter wurde für mich das Ausweisen. Schade, dass es mir innerhalb eines langen Zeitraums nicht möglich war.
Aber dieses Wochenende wird wieder so Bombe, endlich! Nach so langer Zeit wieder. Denn jetzt kann ich mich wieder ausweisen und yeah, das bedeutet: Disco Disco, Partey, Partey!
Wenn man wieder single ist und Kummer hat, dann muss man einfach rausgehen. Egal wo.
Freitag heißt es erstmal schön Shishabar und Samstag Eventfabrik :)) (Club bei uns)
Ich freue mich so unheimlich doll drauf, meine Vorfreude wird wohl meine Laune für diese ganze Woche heben! *__*
Scheiß auf Kummer. :))
Man darf einfach nicht zu viel grübeln. Ablenkung und Arbeit ist die beste Medizin!
Es gibt so viel im Leben zu entdecken und mitzuerleben. Allein deswegen lohnt es sich schon. :)

Yeeeeesssss ! :)

Und übrigens, nüchtern feiert es sich am besten ;) - Man will ja schließlich noch etwas mitbekommen und sich daran erinnern können, oder? :)
Dank eines sehr netten Menschen bin ich auf dieses Lied gekommen!
Vielen Dank, Sascha :D
Ich liebe es. Und ich habe mir mittlerweile so einige Lieder von denen gesaugt, haha :D
Mehr als gestern.
Aber das ist mein Fav :D



Montag, 19. März 2012

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - Wirklich?

Ich hasse das, wenn ich Kummer habe. Diese Phase habe ich jedes Jahr einmal. Letztes Jahr schon wegen Liebeskummer, dieses Jahr wieder. Ich hatte eigentlich nie Glück in der Liebe und überhaupt hatte ich in meinem Leben bislang auch "erst" zwei Beziehungen - für mich zwei Beziehungen zu viel. Ich schätze, dass ich zu utopisch gedacht hab. Ich dachte, dass ich nur einen Freund kennenlernen wollte und der dann mein Leben lang bei mir bleiben sollte. Lächerlich, nicht wahr?
Die erste Beziehung hielt 2 1/2 Jahre. Grund für die Trennung: er hatte mich betrogen.
Die zweite Beziehung verlief eigentlich traumhaft, doch dann brach er plötzlich den Kontakt ohne jeden Grund ab. Wieder einmal verarscht worden. Und, als wir uns kennengelernt haben, dachte ich, dass ich die Einzige für ihn sei. Vielleicht sollte ich nicht so viel vertrauen. Ich ging immer davon aus, dass ich meinem Partner nicht hinterherzustalken bräuchte (auf Facebook und so weiter). Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der immer vertraut. Naja, im Nachhinein habe ich es dann doch gewagt und gesehen, dass er mit anderen Mädels auch noch geflirtet hat, nebenbei. Super, traumhaft *__*
Wieder einmal vertraute ich zu viel. Aber ich zeige mein Interesse an der Person eben anders. Betone immer wieder, dass ich glücklich mit dieser Person bin. Lege alles offen für ihn, er hat freien Zugriff auf mein Handy und auf meinen Facebook Account. Auch auf Skype. Schließlich habe ich ja eben nichts zu verbergen. Also, wo ist das Problem? Vielleicht sollte ich wirklich misstrauischer werden.
Aber, wenn ich die Person stalke, dann schäme ich mich zu sehr. Ich fühle mich bescheuert, wenn ich jedes einzelne Kommentierte von ihm durchgehe. Es reicht mir die neuesten Statusmeldungen zu lesen und seine Hobbies, Interessen und so weiter. Wirklich. Ach ja, die Fotos sowieso auch.
Aber, wenn ich misstrauischer gewesen wäre, hätte ich mir wohl vieles im Nachhinein erspart. Unter anderem diesen Kummer, den ich jetzt habe.
Für mich war die Liebe immer so ziemlich das Einzige Licht in meinem Leben. Deswegen hasse ich es single zu sein. Ich kann nicht single sein. Vielleicht muss sich ja daran auch etwas ändern?!
Ich bin auch kein Mensch für One-Night-Stands. Kommt für mich nicht in Frage. Das bringt nur Schmerzen mit sich. Vielleicht bin ich zu emotional.

Aber egal, ich betäube meinen Kummer jetzt. Am Wochenende heißt es endlich wieder Shisha-Bar :)
Und am Samstag endlich wieder ins Nachtleben. Clubevent. *__*
Das wird mir gut tun. Einfach am Leben teilhaben. Nicht zu viel nachdenken.
Ich glaube manchmal muss man seine Gefühle auch unterdrücken.
Irgendwie ist das doch schon skurril, dass ich hier so offen darüber rede. Das tu ich sonst so gut wie nie. Ich hab noch nie so offen gejammert. Es tut irgendwie gut, es ist befreiend. Hoffentlich werde ich es nicht bereuen.

Love is nothing but a psychic suicide



Ich liebe dieses Lied :))
Irgendwie höre ich wieder Metal. :D
Aber ehrlich, wenn man traurig ist, dann hebt es voll die Laune. Bei mir zumindest.
Ebenso sind lange Spaziergänge schön - es sei denn, da kommen Leute, die meinen dich zu kennen und dich deswegen mit ihrem Auto verfolgen, weil sie mit dir reden möchten. -.-^^

Sonntag, 18. März 2012

Sprich mir aus der Seele



Dieses Lied passt gerade so gut zu meiner Stimmung. Und überhaupt ist es das schönste Lyrics-Video, das ich je gesehen habe. Nicht diese 0-8-15 Scheiße - pinker Hintergrund, weiße Schrift. :))

Und heute habe ich gelernt, dass ich mir nicht so heftig den Kopf über alles zerbrechen sollte.
Als ich heute unterwegs war, hat man mich beobachtet und ist mir hinterhergefahren, wollte mit mir reden. Sie meinten, sie würden mich kennen, wie so viele. Ich kenne diese Leute nicht. Und ich wurde auch nie wirklich auffällig. Man kannte mich immer nur durch andere Leute. Was mich also beunruhigt hat, war die Tatsache: Was wurde über mich erzählt, dass ich plötzlich so interessant für diese Leute wurde?
Und es ist mit Sicherheit nicht das 1. Mal, dass mir Soetwas passiert.
Nichts für ungut, aber das ist ehrlich nicht schön.
Ich habe mir lange den Kopf darüber zerbrochen und tu es, sowies aussieht, immer noch. Aber dank eines guten Bekannten bin ich nun wieder beruhigt.

Was ich heute also wieder einmal gelernt habe: Es ist wunderbar, wenn man mit jemandem reden kann. Das sollte man immer in seiner Kummerphase haben. Man muss am Leben teilnehmen und viiiieeel darüber reden. Man darf nicht alles in sich hineinfressen. Denn sonst verbittert man.

GIF me some motivation

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Liebeskummer

Wahrscheinlich.
Woran liegt es? War ich es etwa nicht wert? War ich nicht mehr wert? Warum hast du mich angelogen? Warum war ich so ein Idiot, warum habe ich mich in dich verliebt?
Fragen über Fragen, die einen durch den Kopf schießen. Und ich versuche am Leben teilzunehmen, mich abzulenken. Ich will nicht allein sein. Aber es gibt immer Momente, in denen man allein ist. Und dann kommen sie wieder hoch, die Tränen. Doch ich unterdrücke sie. Ich will nicht weinen. Ich will nicht aufgeben. Ich muss über der Person stehen, die mir das angetan hat. Denn ihn kümmert's einen scheiß Dreck, wie es mir geht. Er ist keine Träne wert. Und es gibt Menschen, die Schlimmeres als das erlebt haben. Das darf man nicht aus den Augen verlieren. Was dich nämlich nicht umbringt, macht dich stärker - nicht wahr?
Wir sollten nicht nach dem Glück suchen. Wir müssen dafür arbeiten. Wir dürfen es nicht erwarten, denn dann kommt nur das Gegenteil. Es wird kommen, wenn man es am aller wenigsten erwartet. Und genau, weil man es nicht erwartet hat, nicht gezielt danach gesucht hat. Genau, weil man sein Leben einfach gelebt hat. Einen geregelten Alltag hatte, das ist der Grund, warum man Glück hat. Ein geregelter Alltag ist alles. Lassen wir uns nicht von Sowas auffressen. Trübsal blasen, da sitzen, traurige Musik hören, versiffen - das ist alles andere als eine gute Lösung. Denn so wird man für das Glück unerreichbar sein.

Ich habe Schlimmeres im Leben erlebt. Ich habe viel Schlimmeres als das erlebt. Ich lasse mich davon nicht unterkriegen.
Und ich habe Angst vor der Schule, morgen. Aber das wird meinen Alltag wieder herstellen. Und ich werde wieder viel Sport machen, die zwei Wochen, in denen ich krank bin, haben wirklich dafür gesorgt, dass ich an Muskelmasse abgebaut habe. Und ich muss wieder vernünftig essen, obwohl ich keinen Hunger habe. Heute habe ich auch nur eine viertel Pizza gegessen. Gestern zwei getoastete Sandwiches. Am Freitag einen Burger. Ungesund und viel zu wenig.
Ich muss mein Leben wieder in den Griff bekommen. Scheiß drauf. Egal egal, heute ist alles egal.
Ich weiß nicht. Wenn ich Kummer habe, hilft es mir, mich nach meinem Ermessen zu stylen. Es hilft mir mein Selbstbewusstsein aufrecht zu erhalten. Mein Selbstwertgefühl, das Gefühl, dass ich es nicht verdient habe miserabel behandelt zu werden.
Und Freunde sind sowieso das Beste, was man haben kann. Ich liebe meine Freunde, wirklich. Vielen Dank, dass es euch gibt. :)
Aber ehrlich gesagt schaffe ich es gerade nicht wirklich was Produktives zu schreiben. Ich habe meine Gedankengänge noch nicht so ganz durchdacht. Vielleicht heute Abend? :)

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Samstag, 17. März 2012

Über Schönheit, Part1

Hallo:))
Ich habe mir gedacht, dass ich nach und nach etwas über Schönheit, hauptsächlich in Bezug auf die Frauen, schreiben werde. Genau das, was mir im Moment dazu einfällt. Im Grunde habe ich eine feste Meinung darüber, aber das alles wäre auf einen Schlag viel zu viel. ;)
Na dann, ich fang mal an.

Situation: die vermeintlich Selbstbewusste

Du stehst morgens vor dem Spiegel, kurz vor der Schule, Arbeit - whatever. Du machst dich fertig, denkst: heute sitzt endlich mal alles. Heute siehst du richtig gut aus. Mit einem breiten Lächeln (vielleicht auch nur innerlich) verlässt du dein Zuhause, machst dich auf dem Weg. Du siehst die Leute auf der Straße, dein Lächeln wird dezenter. Und dann kommst du bei deiner Arbeit an - es ist komplett verschwunden. Denn: die anderen sehen auch gut aus.
Nun kann man sich zwei Dinge denken:
a) man hat sich selbst keine Mühe bei dem, was man getan hat, gegeben.
b) das eigene Problem liegt an der naturgegebenen, mangelhafetn, kaum vorhandenen Ästhetik.


(Scheiße, ich bin zu müde um weiterzuschreiben, aber ich wills unbedingt, sonst vergesse ich es...)
Doch meine Antwort darauf ist:
zu a) Ja, die Unzufriedenheit fängt bei einem schlechten Gewissen an. Man hat tatsächlich nicht sein Bestes gegeben. Folglich ist man an dieser Situation selbst Schuld und die anderen nicht. Denn das schlechte Gewissen, die Unzufriedenheit reißt einen runter. Lässt einen immer mehr wie einen Versager wirken, sodass man Aufgaben nur noch unter dem Durchschnitt im Rahmen seines eigenen Niveaus durchführt.

zu b) Es gibt keine Naturschönheiten. Jeder Mensch tut etwas dafür, um sein naturgegebenes Aussehen zu perfektionieren. Und es sind genau die, die von allen wegen ihres Äußeren bewundert werden, die viel getan haben:
Enthaarung der groben Körperhaare, Augenbrauen zupfen, Damenbart entfernen und so weiter. Nur, weil sie ungeschminkt sind, heißt das gar nichts. Seid also nicht faul und tut was, damit ihr euch schön fühlt. Habt keine Scheu. Ihr passt euch dadurch nicht unbedingt dem Willen der Gesellschaft an. Ihr verwirklicht euch dadurch selbst. Denn das Schönheitsideal der Gesellschaft ist das, was ein Mensch automatisch als ästhetisch empfindet. Dass der Wandel von Fettleibigkeit zur Dürre überging hat etwas mit einem immer mehr kommenden Trend zu tun: Sport. Damals war das nicht ganz so relevant wie heute. Denn Sport bedeutet Vitalität, Stärke und Beweglichkeit. Aber fettleibige Menschen stehen eben nicht für diese Flexibilität, sie stehen für Standhaftigkeit - ein altmodischer Wert, denn heute wird auch wegen der Globalisierung Flexibilität verlangt. Flexibilität tretet an die Stelle der Standhaftigkeit, dem Konservatismus. Der Alltag wird hektischer. Und das müssen wir auch verkörpern - indem wir schlank sind. Schlanke Menschen sehen schneller aus. Das hat auch etwas mit den Gesetzen der Physik zu tun.
Um mal auf den Punkt zu kommen, was ich hiermit sagen will ist, dass man nicht alles gleich auf die ach so böse Gesellschaft schieben sollte. Denn es ist auch das eigene Unterbewusstsein, es ist natürlich, dass der Mensch solche Denkweisen vollzieht. Ich schätze, dass ich das im nächsten Part genauer erläutern muss...

Just love it! ♥



Oh man, ich liebe Slipknot :D
Irgendwie mag ich aber die Video-Version lieber als die CD-Version. :))
Und überhaupt kann ich dieses ganze Geflenne, die es bei jeder Band bezüglich ihres Comeback-Albums gibt, überhaupt nicht leiden.
"Mimimimi, die alten Songs waren besser, das Neue ist shit Mainstream-Shit." - Bitch please-.-^^
Bei Slipknot finde ich irgendwie gerade die neuen Lieder besser. Schade um Paul Gray :(

Preview für meine neue Story

Eyhoo :)
Ich hatte seit längerem ja eine Geschichte geplant. Ich brach Chocolate leider aus dem Grund ERST EINMAL ab, da sie einfach nicht mehr zu meiner momentanen Lebenssituation passt und ich mich in den Hauptcharakter dieser Story, Alice, besser hineinversetzen kann. :))
Worum es geht verrate ich allerdings noch nicht. :)

Genre: Fantasy, Romance, Drama


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Er war etwas mehr als einen Kopf größer als ich. Seine blonden Haare waren mittellang, saßen perfekt – so als würde er einfach nur mal kurz mit den Händen durchgleiten müssen. Sein Gesicht war relativ markant und auffällig war neben seinem drei Tage-Bart ebenso seine grünen Augen, die wirklich reinstes Grün waren. Unter seinem Blazer trug er ein leicht aufgeknöpftes, weißes Hemd, dazu eine Jeans und Sneakers. Die Ärmel hatte er bis zu seinen Ellbogen hochgekrempelt. Lässig war das Wort, was mir bei seinem Auftreten einfiel. Denn genau so lehnte er sich gegen die Wand und genau so lächelte er auch. Aber es war kein freundliches Lächeln – es schien so, als würde er durch mich hindurch blicken, in mich hinein. So, als würde er meine Gedanken lesen können. Ein durchschauender Blick. Was mir jedoch ein Rätsel war, wieso ich seine Anwesenheit nicht gespürt hatte. Normalerweise konnte ich das bei jedem Menschen, doch bei ihm spürte ich gar nichts. Der Gedanke, dass ich ihn die ganze Zeit nicht bemerkt hatte, war mir alles andere als angenehm, wenn nicht auch unheimlich.
„Stimmt was nicht?“, fragte er schließlich. Es war eine überflüssige Frage, denn natürlich stimmte etwas nicht. Nicht nur etwas, sondern alles stimmte nicht.
„Warum ist hier niemand?“
Ich antwortete mit einer Gegenfrage. Daraufhin seufzte er und neigte seinen Kopf ein wenig zur Seite. Sein Lächeln wurde noch eine Spur breiter.
„Ich kam in die Klasse und das erste, was Miss Morsen zu mir sagte war, dass sie mit der Klasse eine Wette abgeschlossen hatte – sie tippte heute darauf, dass du pünktlich kommen würdest. Und wie du siehst hat sie die Wette verloren. Die Klasse darf sich freuen, sie haben jetzt erst einmal frei.“
Na toll. Diese blöde Kuh hatte eine Wette auf mich gesetzt?
„Ja, na klasse... Und was soll ich jetzt machen? Wieder nachsitzen?“
„Das sollte ich mir aussuchen.“
Der Unbekannte zwinkerte und kam mit ausgestreckter Hand auf mich zu.
„Simon heiße ich. Und du bist?“
„Alice.“
Ein wenig unbeholfen schüttelte ich seine Hand. Er wendete seinen Blick nicht von mir ab und ich tat alles daran dem irgendwie auszuweichen. Warum war es mir so unangenehm? Es fühlte sich wirklich so an, als würde er durch mich hindurchbohren. Aber vielleicht war ich auch nur so nervös, weil... Ja, wieso eigentlich?
„Wer bist du überhaupt?“, fügte ich noch hinzu.
„Diese Schule weist einige Mängel auf, ich soll das alles überprüfen. Das Essen, den Unterricht, die Lehrkräfte, überhaupt den gesamten Schulalltag.“
„Na dann müsste ich dich ja eigentlich siezen.“
„Nein, sieh mich doch an – ich bin jung und gutaussehend, was willst du denn hier siezen?“, ein wenig fassungslos deutete er mit seinen Handbewegungen von oben nach unten auf seinen Körper hin. Super. Ein angeberischer Inspektor, der nun eine gewisse Befehlsgewalt über mich ausüben würde. Zumindest, solange ich in der Schule sitze.

Am Leben teilhaben

Es ist wunderbar 18 zu sein :D
Denn, wenn ich Kummer habe, kann ich diesen einfach durchs Feiern abtöten *__*



Gute-Laune-Musik bringt's doch ehrlich! :)
Man sollte nicht allzu lang in Selbstmitleid versinken, auch wenn's schwer ist. Das Beste ist, wenn man sich ablenkt und weiß, was für tolle Menschen man um sich herum hat, die sich um einen Sorgen. :)
Es wird immer jemanden geben, der einen vermisst. Und das Leben ist viel zu schön, um es aufzugeben. Möglicherweise für ein abgefucktes Arschloch.

Freitag, 16. März 2012

GIF me a fucking answer

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Ablenkung ist die beste Medizin

Ich sage jetzt, ganz offen und ehrlich, so traurig wie ihr auch seid und so verzweifelt, wie ihr auch sein mögt - Suizid bringt nichts als nur noch mehr Schmerz. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Dennn irgendwann wacht man währenddessen plötzlich auf und verspürt eine Panik. Der Wunsch, doch weiterzuleben, kommt dann plötzlich wieder. Und dann schiebt man Panik - es ist die Angst zu sterben. Ich hatte Glück, dass ich doch noch überlebt habe.
Es ist zwar skurril, dass ich soetwas in meinen Blog schreibe, aber ich dachte, dass ich das einfach mal weitertragen sollte. Ich möchte, dass jeder Mensch, der aus tiefster Verzweiflung handelt, wissen sollte, dass der Tod kein Ausweg ist. Wirklich nicht. Und man wird von mehr vermisst, als man zunächst glaubt. Die Tage, in denen ich dann anschließend krank geschrieben wurde, da haben einige Leute nach mir gefragt, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie nach mir fragen würden.
Wir neigen dazu vieles negativer zu sehen als es ist.

Und deswegen ist Ablenkung wirklich das Beste, was man gegen den Schmerz tun kann. Ablenkung nicht im Sinne von Verdrängung der Emotionen und Erinnerungen, sondern als Mittel, um nicht im Kummer zu versinken. Klingt unplausibel, nicht wahr?
Naja, wenn ihr Fragen habt, könnt ihr sie mir gerne stellen.
Ich werde hier jetzt auch nichts genauer erläutern. Das, was ich hier sagte, wollte ich eigentlich nur mal schnell loswerden.

Montag, 12. März 2012

Alptraum

Es ist so lange her, dass ich gebloggt habe.
Aber ich glaube, dass ich es nun bitter nötig habe. Und bitter ist leider das richtige Stichwort dafür. Ich weiß nicht, was es bringen soll. Wahrscheinlich soll es auch nichts bringen, aber wiederum wird es etwas bringen. Alles, was getan werden kann, bringt etwas. Was es dann aber genau ist, ist eine andere Frage.

Wenn man eine lange, traurige Phase hinter sich hat und dann plötzlich glaubt, das Glück gefunden zu haben, überglücklich ist, dann ist es doch was Schönes, nicht wahr?
Man möchte am liebsten die ganze Welt umarmen. Und für diejenigen, die nicht gläubig sind, die finden sich vielleicht in einem kurzen Moment wieder, an dem sie doch vielleicht an seiner Nicht-Existenz zweifeln und sich fragen, ob es ihn vielleicht doch gibt und ob er derjenige war, der dir geholfen hat.

Und so geht man für einige Wochen jeden Tag glücklich durch das Leben, freut sich, glaubt, dass man das Schlimmste hinter sich hätte. Doch dann steht man eines morgens auf, fühlt sich vielleicht schon scheiße. Aber man denkt sich: Wenn ich heute den Tag schnell hinter mir bringe, dann bin ich auch schnell wieder mit meinem Glück vereint. Aber dann kommt alles anders. Man kommt nach Hause, ist geschafft. Freut sich vielleicht ein klein wenig und dann fällt alles wie aus heiterem Himmel auf einen ein. Es ist weg. Das Glück. Die Freude, alles Gute. Und man denkt, es ist vorbei. Man ist verzweifelt, versucht überall danach zu suchen, versucht auf allen Wegen es irgendwie zu erreichen, doch es geht nicht. Man bleibt allein. Unter Tränen bricht man zusammen, liegt wie ein kleiner, elender Haufen auf dem Fußboden, weint sich möglicherweise die gesamte Schminke kreuz und quer über das ganze Gesicht. Doch das ist dir in diesem Moment völlig egal. Alles ist dir egal. Du willst es zurück, doch du zweifelst mit jeder vergangenen Sekunde immer mehr, dass es zurück kommen wird, bis du irgendwann realisiert hast: Es wird nicht wieder kommen. Das Leben hat dich auf's Übelste verarscht. Oder es hat dir eine Warnung gegeben, dass das Glück in Wahrheit dein Unglück bedeuten könnte.

Und nun bin ich wieder an der Stelle, wo ich mich frage, wo der Sinn war. Meine Motivation zum Weitermachen erhalte ich dadurch, dass ich hoffe. Ich hoffe nicht, dass dieses Glück zu mir zurück kommt. Ich wünsche es mir, doch hoffen tu ich es nicht. Ich hoffe, dass ich die Antwort auf meine Frage finden werde. Ob das, was mich so glücklich machte, wirklich etwas war, was mich lange hätte glücklich machen können. Ob es richtiges Glück war. Ob es wirklich hätte sein sollen.